Elisabeth Voß

Dipl. Betriebswirtin (FH) und Publizistin, Berlin

Veröffentlichungen

 

Ich freue mich über Anfragen für Veröffentlichungen.


2. aktualisierte und wesentlich erweiterte Auflage, 205 Seiten, 10 Euro.

Herausgegeben vom NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation bei AG SPAK Bücher



Dez. 2017: Buchbesprechung

Das Sterben im Mittelmeer muss beendet werden

Das selbstorganisierte Callcenter Alarmphone arbeitet seit Oktober 2014 daran, dem Sterben im Mittelmeer Einhalt zu gebieten. Freiwillige in europäischen und nordafrikanischen Ländern stellen mit unbezahlten 8-Stunden-Schichten sicher, dass die Alarmphone-Notrufnummer rund um die Uhr erreichbar ist. Sie nehmen Anrufe entgegen von Menschen, die im Mittelmeer in Seenot geraten, oder die in Sorge sind um ihre Angehörigen auf See.

Buchbesprechung in der Lupe, Zeitung des Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg Die Linke, Dezember 2017 (Seite 4)

In Solidarität mit Migrant*innen auf See – 3 Jahre Alarm Phone, 2017, Download als pdf


Dez. 2017: Schaut hin, Europa ist verantwortlich für diese Toten

Am 13. November 2017 verabredeten in Bern die VertreterInnen von 13 europäischen und nordafrikanischen Ländern eine Verschärfung der Flüchtlingsabwehr. Am gleichen Tag veröffentlichte Bruno Watara eine Pressemitteilung. ... ein Video, das er von einem Flüchtling aus Libyen bekommen hat. Es zeigt, was alle wissen, aber niemand sehen will: Tote Menschen, die an den Strand gespült werden, ertrunken beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

Beitrag in der Lupe, Zeitung des Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg Die Linke, Dezember 2017 (Seite 5)

Link zur Pressemitteilung von Bruno Watara und Link zum Video


Dez. 2017: Kommen Zilles enge, dunkle Hinterhöfe zurück?

Für hochpreisige Neubauwohnungen werden grüne Hinterhöfe zerstört, zum Beispiel in Berlin-Schöneberg.

Der Artikel wirft die Frage auf, ob um jeden Preis nachverdichtet werden muss. Anlass ist die Bebauung des Hinterhofs in der Friedenauer Wielandstaße 17. Der grüne Stadtrat Jörn Oltmann betont bei Bauvorhaben wie diesem, dass darüber nicht politisch, sondern aufgrund der geltenden Rechtslage von der Verwaltung entschieden werde. Jedoch erteilte das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg erst kürzlich eine rechtswidrige Baugenehmigung für einen Neubau im Hinterhof eines Grundstücks an der Meraner, Ecke Badensche Straße.

Beitrag in Rabe Ralf, Berliner Umweltzeitung der Grünen Liga, Ausgabe Dezember 2017/Januar 2018, Seite 12 (pdf)


Nov./Dez. 2017: Filmbesprechung

Machines – Menschenschinderei in einer indischen Textilfabrik

Laut und grau – das ist der erste Eindruck vom Inneren einer Textilfabrik im indischen Bundesstaat Gujarat. Es ist eine Fabrik von vielen in einem großen Industriegebiet. ...  Dem Dokumentarfilm ist eine weite Verbreitung nicht nur in Kinos, sondern auch bei Gewerkschaften und NGOs zu wünschen, denn er zeigt das, was gerne geleugnet wird, hautnah.

Filmbesprechung in CONTRASTE 399, Dezember 2017, vorab veröffentlicht am 22.11.2017 beim labournet

Machines, Dokumentarfilm von Rahul Jain, Indien/ Deutschland/ Finnland 2017, 71 Minuten, Verleih: Pallas Film, Kinostart: 9. November 2017


19.11.2017: Solidarisch wirtschaften statt Hunger durch Konzerne

Wirtschaften für die Bedürfnisse, nicht für den Profit: solidarisch, sozial verantwortlich, ökologisch und selbstbestimmt demokratisch – wie kann das gehen?

Beitrag zur Veranstaltung am 23.11.2017 in Freiburg im Wiehre Magazin der ZAS (Seite 21)


09.11.2017: Geflüchtete Menschen brauchen endlich Wohnungen – so wie alle anderen auch

Wie schön klang es doch in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung: „Die Koalition verfolgt ein Konzept, mit dem die Unterbringung geflüchteter Menschen kleinteilig und dezentral in Wohnungen gewährleistet wird.“ Ein Jahr danach ist davon nichts zu sehen. Stattdessen sucht der Senat Standorte für sogenannte MUFs – Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge. ... Die Errichtungen von Wohnungen jetzt, dauerhaft bezahlbar für alle, wäre eine prima Alternative.

Weiterlesen beim MieterEcho online


Nov. 2017: Buchbesprechung

Wer ist betrauerbar?

In „Recht auf Trauer“ untersucht Francis Seeck, wie sich Machtverhältnisse auf Bestattungen auswirken. Für diejenigen, die bereits zu Lebzeiten ausgegrenzt wurden, gibt es im Tod keine persönliche Grabstätte, sondern Sozialbestattungen oder ordnungsbehördliche Bestattungen.

Buchbesprechung in CONTRASTE 398, November 2017

Francis Seeck: Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive, edition assemblage, Münster, 2017.


Oktober 2017: Gemeinsam fair Handeln

Das »Welthaus Stuttgart« vernetzt Initiativen. So ist der umsatzstärkste Weltladen Baden-Württembergs entstanden – und ein Ort für globales Lernen.

Margret Eder räumt bunt gemusterte Schals, Bambusgeschirr, Kaffee und Schokoriegel in den viel zu kleinen Lagerraum. Die Waren sind übrig geblieben von ihrem Stand auf der internationalen Stuttgarter Messe »Fair Handeln«. Mit der Gründung des Weltladens im Welthaus hat sie sich einen Traum erfüllt. ...

Beitrag in Publik Forum 19/2017 in der Rubrik "Aufstehen & Handeln", 13. Oktober 2017


Oktober 2017: Buchbesprechung

Ein Leben für den gemeinnützigen Wohnungsbau

Der Autor Karl-Heinz Peters wurde im Jahr 1912 geboren, ist mittlerweile mit 105 Jahren verstorben, und war bereits über 100 Jahre alt, als er das vorliegende Buch über sein Lebensthema verfasste. Von 1951 bis 1978 war er Vorstand der Gehag – Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft. ... Das Buch von Karl-Heinz Peters ist nicht nur ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument, sondern gleichzeitig eine Inspirationsquelle für die heutige Gestaltung von Wohnungspolitik, und sollte Pflichtlektüre sein für alle, die mit Fragen der Wohnraumversorgung befasst sind.

Buchbesprechung in CONTRASTE 397, Oktober 2017

Karl-Heinz Peters: Von der Gemeinnützigkeit zum Profit. Privatisierungsopfer Gehag – Herausforderung für alternative Wohnungspolitik. Mit einem Vorwort von Andrej Holm. VSA Verlag 2016


Alle sollen ausziehen

Seit die Tarsap Bau- & Hausverwaltung GmbH 2013 einen Gebäudekomplex an der Ecke Alvensleben-/Kulmer Straße in Schöneberg-Nord erworben hat, versucht sie die Mieter/innen los zu werden. Die Wohnhäuser wurden in den 1970er Jahren mit öffentlichen Mitteln im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus errichtet.

Weiterlesen beim MieterEcho online vom 12.09.2017 und im MieterEcho 391, Oktober 2017


Sept. 2017: Kollektivbetriebe und Soziale Bewegungen

Die neuere Geschichte alternativer Ökonomien ist nicht zu trennen von sozialen Bewegungen. Nach den Student*innenprotesten 1968 entstanden nicht nur mehr oder weniger dogmatische Politgruppen, sondern auch selbstverwaltete Betriebe und Projekte. ...

Korrektur

Beitrag für das Büchlein zum 10-jährigen Jubiläum des Ori - Bar, Galerie und Projektraum in Berlin-Neukölln.


Sept. 2017: Buchbesprechung

Solidarität mit der nicaraguanischen Revolution

Der Roman Momotombo spielt in den 1980er Jahren in Nicaragua. Momotombo ist der Name eines Vulkanbergs, Wahrzeichen des Landes, und dieser Titel weist auch auf die explosive politische Situation hin, nachdem die sandinistische Befreiungsfront FSLN die Somoza-Diktatur 1979 gestürzt hatte, und nun versuchte, eine andere, gerechtere Gesellschaft aufzubauen.

Buchbesprechung in CONTRASTE 396, September 2017

Elisabeth Erdtmann: Momotombo, Roman, Verlag tredition, Hamburg, 2016.


Sept. 2017: Buchbesprechung

Vom Freidorf lernen

Das Buch „Leben in Kooperation“ von Matthias Möller untersucht Aufschwung und Niedergang der sozialreformerischen Mustersiedlung Freidorf am Stadtrand von Basel.

Buchbesprechung in Oya 45, September-November 2017

Matthias Möller: Leben in Kooperation - Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969), Campus, 2015.


23.08.2017: Fearless Cities

Konferenz in Barcelona im Juni 2017: Rebellische Städte gegen Rassismus und Patriarchat

Die Idee des Munizipalismus wird zur Praxis: Soziale Bewegungen erobern die Rathäuser und versuchen dort eine Politik zu machen, die sich in klarer Abgrenzung von Trumpismus und Brexit, Rechtsruck, Rassismus und zunehmender sozialer Ungleichheit an den Bedürfnissen der Mehrheit der Bevölkerung orientiert. Die Konferenz in Barcelona war der Beginn eines globalen Netzwerks dieser furchtlosen und rebellischen Städte.

Beitrag in CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation, Ausgabe 396, September 2017, hier als pdf, und vorab online bei der Gruppe 150+12

Peter Lach-Newinsky translated the article into english language - thank you very much, Peter!


22.08.2017: BImA klagt gegen Berlin wegen des Dragonerareals

Es schien alles klar zu sein, nachdem das sogenannte Dragonerareal im Mai 2017 im Rahmen des Hauptstadtfinanzierungsvertrags zwischen dem Land Berlin und dem Bundesfinanzministerium an die Hauptstadt übertragen wurde, im Tausch gegen einige Kulturgrundstücke.

Hat es sich Herr Schäuble nun doch wieder anders überlegt?

Weiterlesen beim MieterEcho online


August 2017: Zum Höchstpreis

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) verkauft weiterhin an Meistbietende – auch Berliner Immobilien

Auf dem Berliner Immobilienmarkt sind nicht nur private Investoren unterwegs, sondern auch öffentliche Institutionen wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Bis 2004 wurden bundeseigene Immobilien von verschiedenen Behörden verwaltet. Mit der Gründung der Bima zum 1. Januar 2005 sollte die Verwaltung durch das „einheitliche Liegenschaftsmanagement“ effizienter und kostengünstiger gestaltet werden.

Beitrag im MieterEcho 390, August 2017


August 2017: Wertvolles Stadtgrün erhalten!

Statt Kündigung und Zerstörung: Die wachsende Stadt braucht Kleingärten

In  Berlin  wird  gebaut,  und  immer  mehr Grün muss weichen. Auch die 915 Kleingartenanlagen mit 3.000 Gärten  (Stand  Ende  2015  laut  Senat)  sind  bedroht.  Gemäß  dem  noch  geltenden  Kleingartenentwicklungsplan sollen 83 Prozent der Gärten dauerhaft erhalten bleiben, jedoch sind nur knapp 15 Prozent durch einen Bebauungsplan geschützt, also baurechtlich  verbindlich für eine Nutzung als Kleingärten festgeschrieben. Weitere acht Prozent haben eine Schutzfrist bis zum Jahr 2020, sind aber für andere Nutzungen vorgesehen.

Beitrag in Rabe Ralf, Berliner Umweltzeitung der Grünen Liga, Ausgabe August/September 2017, Seite 23 (pdf).


Juli 2017: Buchbesprechung

Migration als Chance für Neues Bauen

Das Buch ist die Fortsetzung von „Refugees Welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur“ (Jovis 2015)... Der vorliegende Folgeband „Zukunft: Wohnen – Migration als Impuls für die kooperative Stadt“ möchte „qualitätsvolle Entwurfsansätze zur Lösung der Wohnungsfrage“ präsentieren. ... Trotz einiger Irritationen gibt das Buch reichlich Anregungen, die ich in der Gesamtheit jedoch nicht als Vorschläge, sondern eher als Brainstorming lese, denn unübersehbar von gutem Willen getragen, wirkt manches doch recht unbedacht.

Buchbesprechung in CONTRASTE 394/395, Junli/August 2017

Jörg Friedrich / Peter Haslinger / Simon Takasaki / Valentina Forsch (Hg.): Zukunft: Wohnen – Migration als Impuls für die kooperative Stadt, Jovis Verlag, Berlin 2017


Juni 2017: Buchbesprechung

Gemeinschaftlich Wohnen im Alter

Margareta Hehl und Barbara Zohren beschreiben die von ihnen initiierte Genossenschaft „Andere Wohnformen im Stürlerhaus am Altenberg“ in Bern (Schweiz)... Das Buch zeigt, wie sich kleinbürgerliche Lebensverhältnisse gemeinschaftlich organisieren lassen, ohne Klischees und Zuschreibungen in Frage zu stellen.

Buchbesprechung in CONTRASTE 393, Juni 2017

Margareta Hehl, Barbara Zohren: Neue Wohnform für Mutige, Verlag die Brotsuppe, Biel, 2015.


Juni 2017: Ein Paradies am Finowkanal

Beitrag über den Triangel Campingplatz in Niederfinow, der seit April 2017 unter kollektiver Leitung betrieben wird: "Als Kollektiv wollen wir den wertschätzenden Umgang mit der Natur und der Umgebung weiterhin pflegen und einen Campingplatz betreiben, auf dem sich alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft wohlfühlen und entspannen können."

Beitrag in Rabe Ralf, Berliner Umweltzeitung der Grünen Liga, Ausgabe Juni/Juli 2017, Seite 3 (pdf).

Mehr Infos: camping-niederfinow.de


Juni 2017: Neokolonialismus und Festung Europa

Ein Beitrag zur Afrika-Konferenz, die am 12./13. Juni 2017 auf dem Euref-Gelände in Berlin-Schöneberg stattfindet, in: Rabe Ralf, Berliner Umweltzeitung der Grünen Liga, Ausgabe Juni/Juli 2017, Seite 23 (pdf).


Juni 2017: Wird Berlin zur „Blue Community“?

Die kanadische Wasseraktivistin Maude Barlow empfiehlt Berlin, sich zur „Blue Community“ zu erklären. Dies bedeute vor allem, sich zu drei Zielen zu bekennen: zum Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung, zu Wasser als öffentlichem Gut und zum Trinken von Leitungswasser statt Flaschenwasser.

Beitrag in Rabe Ralf, Berliner Umweltzeitung der Grünen Liga, Ausgabe Juni/Juli 2017, Seite 6 (pdf).

Mehr Infos: bluecommunityberlin.de


Juni 2017: Hierarchiefrei leben, ohne Chef und Staat?

Beitrag in der Cottbusser Kulturzeitschrift Blicklicht (pdf, Seite 12) über das Projekt A in Neustadt/Weinstraße- auch bekannt als WESPE (Werk selbstverwalteter Projekte und Enrichtungen) in dem ich in den 1990er Jahren eine Weile gelebt habe.

Am 22.06.2017 berichte ich darüber im Hausprojekt Zelle 79 (Parzellenstraße 79), 03046 Cottbus.


18.05.2017: Tarsap scheitert beim Versuch, einen langjährigen Mieter loszuwerden

Die Tarsap Bau- & Hausverwaltung GmbH ist dafür bekannt, dass sie ihrer Verantwortung als Vermieterin nur ungenügend nachkommt. So leiden zum Beispiel die Mieter/innen in ihren Gebäuden in der Schöneberger Kulmer- und Alvenslebenstraße seit Jahren unter Verwahrlosung. Die Hauseingänge sind vermüllt, Wohnungen mit Asbest und Schimmel belastet. Nun hat sie eine Räumungsklage verloren.

Weiterlesen beim MieterEcho online


Mai 2017: Das Grand Hotel Cosmopolis

Eine soziale Skulptur

In Augsburg übernachten Reisende mit und ohne Asyl Tür an Tür – in einem Projekt, das mittlerweile recht bekannt ist und nur durch das Engagement von Vielen ermöglicht wird.

Beitrag in CONTRASTE 392, Mai 2017


Mai 2017: Solidarische Oliven

Die 2. SoliOli-Kampagne läuft bis zum 12. Mai 2017

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Ölivenöl und Oliven von griechischen Kooperativen zu fairen Bedingungen für die Hersteller*innen, und mit angenehmen und solidarischen Nebenwirkungen.

Beitrag in der Ausgabe 5-2017 der Cottbusser Kulturzeitschrift Blicklicht (auch als pdf) und als Kurzfassung in CONTRASTE 392 vom Mai 2017 (jpg).

Direkt zur SoliOli-Kampagne: solioli.de


April 2017: Nur gute Nachrichten?

Im Trend: Konstruktiver Journalismus

In der harten Konkurrenz um Aufmerksamkeit gelten schlechte Nachrichten von Skandalen, Katastrophen und Kriegen als recht sicheres Mittel – je lauter und drastischer, desto wirksamer. Seit ein paar Jahren gibt es jedoch auch einen gegenläufigen Trend.

Beitrag in CONTRASTE 391, April 2017


April 2017: Buchbesprechung

Die DIY-Bewegung (Do It Yourself) boomt. Aktivist*innen bepflanzen Brachflächen, reparieren Elektrogeräte,
produzieren in FabLabs oder stopfen Socken.

Buchbesprechung Smarte Transformation? in CONTRASTE 391, April 2017 und Alles neu und alles anders? in Oya 43, Mai/Juni 2017

Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller, Karin Werner (Hg.): Die Welt reparieren – Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis, transcript Verlag, Bielefeld, 2016.

Freier Download


März/April 2017: Gewerkschaftliche Protestspende für Klimaklage

Mitglieder der Gewerkschaft Ver.di sammeln Spenden für die Klimaklage des peruanischen Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen den Energiekonzern RWE. Lliuyas Heimatstadt Huaraz ist durch schmelzende Gletscher bedroht. Der Kläger fordert von RWE einen Anteil an den Kosten der Schutzmaßnahmen für Huaraz, der dem Anteil des Konzerns am weltweiten CO2-Ausstoß entspricht. Mit ihrer Spendenkampagne fordern die GewerkschafterInnen von ihrem Vorsitzender Frank Bsirske, dass er sich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von RWE für den Kohleausstieg einsetzt.

Beitrag in Rabe Ralf, April/Mai 2017 (pdf Seite 19) und in CONTRASTE 390, März 2017


27.03.2017: Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet in Frage gestellt

Am 23. März 2017 fand vor dem Berliner Landgericht der Prozess der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gegen das Land Berlin statt. Die Bima klagt dagegen, dass der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sein Vorkaufsrecht für die drei Häuser Großgörschenstraße 25/26/27 und Katzlerstraße 10/11 ausübte. Die Bima hatte die Gebäude am 26. Januar 2015 an die Formica GbR/Bernhard Grote verkauft.

Beitrag auf MieterEcho online


12.03.2017: Selbstverwaltung der Arbeiter*innen im Mittelmeerraum

Vom 28. bis 30. Oktober 2016 fand in Thessaloniki, in den Räumen der besetzten Fabrik Vio.Me, das Second Euromediterranean "Workers’ Economy" Meeting statt (die Website euromedworkerseconomy.net wurde gelöscht, Teile sind noch im Online-Archiv verfügbar) - die zweite Konferenz selbstverwalteter Betriebe im Mittelmeerraum.

Bericht von einigen Themen und Eindrücken auf workerscontrol.net


Gemeinsam mit Rupay Dahm wurde ich vom CCB Magazin interviewt. Das Gespräch fand statt im Rahmen der Vorbereitung des Workshops Organisation und Rechtsformen für selbstverwaltete kulturelle Betriebe und Projekte im Podewil/Kulturförderpunkt am 6. März 2017.

Hier geht es zum Interview


März 2017: Berichte von einer Solireise nach Griechenland

In der Broschüre einer Solireisegruppe, mit der ich im Oktober/November 2016 in Griechenland war, habe ich 3 Texte veröffentlicht:

  • Die Klinik der Solidarität in Thessaloniki (Seite 19) - hier die längere Ursprungsfassung als pdf

Die Broschüre steht komplett online (pdf)

Zwei weitere Beiträge wurden nicht in die Broschüre aufgenommen:

  • Wie ich in Thessaloniki meine Lieblingsjacke verloren habe
  • Zwei Beispiele für menschenwürdige und selbstorganisierte Flüchtlingsunterkünfte in Athen (WELCommon und City Plaza)

März 2017: Filmbesprechung

Ich kämpfe, also bin ich

Der Film des Regisseurs Yannis Youlountas zeigt: „Aus Griechenland und Spanien weht ein Wind des Südens gegen die Resignation.“ ... Der Film – eher ein philosophisches Werk als eine Doku – gibt reichlich Diskussionsstoff. Während die einen begeistert sind, kritisieren andere die Heroisierung des Straßenkampfes. Er steht unter einer Creative-Commons-Lizenz online, auch mit deutschen Untertiteln.

Filmbesprechung in CONTRASTE 390, März 2017, nachgedruckt am 15.03.2017 im nd (mit einigen Bearbeitungen durch die Redaktion)


März 2017: Buchbesprechung

Die Produktivgenossenschaft – das (un-)bekannte Wesen?

In ihrer empirischen Studie untersucht Rosane Yara Rodrigues Guerra die sozialen Auswirkungen von Genossenschaften, die Arbeitsplätze für ihre Mitglieder zur Verfügung stellen. ... Die detailreiche Studie bietet sich als Fundgrube zur weiteren Erforschung von Problemen und Potenzialen von Produktiv- und Sozialgenossenschaften an, und könnte dazu beitragen, Produktivgenossenschaften in Wissenschaft und Politik sichtbarer zu machen.

Buchbesprechung in CONTRASTE 390, März 2017:

Rosane Yara Rodrigues Guerra: Inklusion und Teilhabe durch Arbeitnehmergenossenschaften – Zur Lage beschäftigter Mitglieder von Produktivgenossenschaften in Deutschland, Verlag Springer VS, Wiesbaden 2017.


März 2017: Buchbesprechung

Bedingungslos leben

Die Freiheit von der Notwendigkeit, arbeiten zu gehen, und sich stattdessen kreativ und lustvoll beschäftigen zu können, gilt vielen als ein Hauptargument für ein BGE. Dieses Buch nähert sich dem Thema aus einer anderen Perspektive.

Buchbesprechung in Oya 42, März/April 2017:

Blaschke, Praetorius, Schrupp (Hg.): Das Bedingungslose Grundeinkommen. Feministische und postpatriarchale Perspektiven, Ulrike Helmer Verlag, 2016.


März 2017: Buchbesprechung

Ermutigung für eine andere Landwirtschaft

Hinter dem etwas simpel klingenden Titel »Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Ein Bauer zeigt, wie‘s geht« verbirgt sich ein Kleinod an Erfahrungen und Einsichten.

Buchbesprechung in Oya 42, März/April 2017:

Markus Bogner: Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen. Ein Bauer zeigt, wie‘s geht, oekom, 2016.


März 2017: Eine soziale Architektur!

Die Wahl einer geeigneten Rechtsform ist für selbstverwaltete Projekte und Betriebe jeder Art wichtig. Ob Hausprojekt, Kollektivbetrieb oder selbstverwalteter Kulturraum – wenn eine Gruppe gemeinsam wirtschaftet, sollte sie sich bewusst für eine rechtliche Form entscheiden. Der folgende Beitrag erklärt, warum es notwendig ist, vorab einige Fragen zu klären.

Beitrag in CONTRASTE 390, März 2017


Riace in Süditalien stand kurz vor dem Aussterben. Seit der Bürgermeister dort Flüchtlinge ansiedelt, geht es wieder aufwärts

Der Ortsname Riace wird mit langgezogenem »a« ausgesprochen, weich und melodisch, wie eine Einladung in eine andere Welt. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine große Erzählung von einem kleinen aussterbenden Dorf, das Flüchtlinge aufnimmt – und damit neues Leben eingehaucht bekommt. (...)

Was in Riace geschieht, ist kein Wunder, und es ist auch kein Rezept. Es ist jedoch ein beeindruckender Versuch, Menschen, die unter Lebensgefahr ihre Heimat verlassen haben, willkommen zu heißen. (...) Was in Riace geschieht ist der Versuch, inmitten von Unmenschlichkeit das Mögliche zu tun.

Beitrag in Publik Forum 3/2017 anläßlich der Verleihung des Dresdner Friedenspreises an den Bürgermeister von Riace, Domenico Lucano, am 12.02.2017.


Febr. 2017: Fisch, Oliven und mehr

Pervolarides - Ein Selbsthilfeprojekt in Thessaloniki

Zweimal war Filippos Polatsidis von der Selbsthilfeinitiative Pervolarides im letzten Jahr in Deutschland. In verschiedenen Städten berichtete er über das Projekt, unter anderem im September in der Nachbarschaftsakademie der Berliner Prinzessinnengärten, bei einem Workshop der SoliOli-Kampagne im Rahmen der Wandelwoche. Teilnehmer*innen einer Solidaritätsreise nach Griechenland, über die in den letzten beiden Ausgaben von Contraste berichtet wurde, trafen Filippos und seine Mitstreiter*innen in Thessaloniki.

Beitrag in Contraste 389, Februar 2017 online und als pdf


Febr. 2017: Genossenschaften und Alternativen

Kommt Bewegung in die Rechtsformenfrage?

Eine Ergänzung zum Beitrag Genossenschaften kreativ nachbauen? in Contraste 384, September 2016, sowie aktuelle Informationen zu einem Gesetzentwurf, mit dem unter anderem wirtschaftliche Vereine zugelassen und Genossenschaften demokratisiert werden könnten.

Beitrag in Contraste 389, Februar 2017 (jpg)


11.01.2017: Buchbesprechung

Gut gemeint

Nachdem Daniel Fuhrhop mit Verbietet das Bauen ein leidenschaftliches Statement gegen die profitgesteuerte Neubauwut verfasst hat, möchte er seine Vorschläge für einen anderen Umgang mit der Wohnungsfrage nun auch auf die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge anwenden. „Willkommensstadt“ ist ein gut gemeinter und in wohlwollendem Ton abgefasster Versuch, gleichzeitig Argumente gegen den Neubau von Wohnungen und für die Schaffung von Platz für Geflüchtete vorzulegen. Aber ...

Weiterlesen im Blog Wem gehört die Welt

Am 26.01.2017 hat der Autor ausführlich auf meine Buchbesprechung geantwortet.

Daniel Fuhrhop: Willkommensstadt – Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden, oekom verlag München 2016.


2016: Lokale und Regionale Ökonomien

Beitrag zu meinem Vortrag Lokale und Regionale Ökonomien: Nischen - Alternativen - Herausforderungen?" am 02.06.2015 im Rathaus Erfurt im Rahmen der Ringvorlesung Globale Herausforderungen - Regionale Entwicklungen der Fachhochschule Erfurt, in:

Ronald Lutz (Hrsg.): Globale Herausforderungen - Regionale Entwickungen. Von Krisen und Aufbrüchen, Paulo Freire Verlag Oldenburg, 2016.


2016: Solidarische Ökonomie

Solidarische Ökonomie. Möglichkeiten und Beispiele selbstorganisierter Projekte und Unternehmen, ihre Grenzen, Widersprüche und Ambivalenzen. Ein Beitrag zu meinem Vortrag am 13.06.2014 im Rahmen der  Fachtagung Widerstand gegen die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, der Pädagogik und des Gesundheitsbereichs – Was tun? an der Hochschule Emden-Leer, in:

Carsten Müller, Eric Mührel, Bernd Birgmeier (Hrsg.): Soziale Arbeit in der Ökonomisierungsfalle? Springer VS, Wiesbaden, 2016.


2016: Eine bessere Welt? Von Risiken und Nebenwirkungen

Für die Neuauflage der Broschüre des Projekthaus Potsdam habe ich diesen Beitrag zusätzlich verfasst:

  • Eine bessere Welt? Von Risiken und Nebenwirkungen (Seite 20)

Meine beiden Beiträge aus 2014 sind wieder darin veröffentlicht:

  • Anders Wirtschaften (Seite 8)
  • Keimformen anderen Wirtschaftens (Seite 10)

Projekthaus Potsdam: Nachhaltigkeit anders erleben! Eine Reise durch eine neue Welt, 2. Auflage 2016 (1. Auflage 2014: Nachhaltigkeit erleben! Eine Reise durch eine andere Welt

Die Broschüre kann für 3 Euro bestellt werden und steht vollständig online (pdf).


Nov. 2016: Buchbesprechung

Lasst sie nicht ertrinken!

»Moving On« dokumentiert das erste Jahr des »Alarmphone« sowie seine Entstehungsgeschichte. Seit vielen Jahren ist das Mittelmeer ein Massengrab, und Europa schaut zu... Mir sind beim Lesen mehrmals die Tränen gekommen. Gleichzeitig empfinde ich diese Solidarität und das Engagement zur Rettung von Flüchtlingen sehr ermutigend. Das Alarmphone-Buch hat größte Verbreitung verdient und sollte Pflichtlektüre in der Oberstufe jeder Schule sein.

Buchbesprechung in Oya 41, November 2016

Moving On - Ein Jahr Alarmphone, Berlin, 2016.

Online-Ausgabe (pdf) und Spendenaufruf


Okt. 2016: Buchbesprechung

Krisenproteste in Spanien

Nikolai Huke untersucht Krisenproteste und soziale Bewegungen in Spanien seit den Platzbesetzungen der Indignados (Empörten), die erstmals am 15. Mai 2011 in vielen Städten stattfanden. Die daraus entstandene Bewegung 15-M formulierte ein lautstarkes „Nein“ zum Bestehenden, forderte echte Demokratie und ein Leben in Würde.

Buchbesprechung im Blog Wem gehört die Welt.

Eine Kurzfassung erschien im Dezember 2016 in Contraste Nr. 387.

Nikolai Huke: Krisenproteste in Spanien – Zwischen Selbstorganisation und Überfall auf die Institutionen, Verlag edition assemblage, Münster 2016.


Sept./Okt. 2016: Buchbesprechung

Frauenwohnprojekte zwischen Euphorie und Ernüchterung

Die Autorinnen Ruth Becker und Eveline Linke befassen sich schon jahrelang mit Frauenwohnprojekten. Ihr Buch „Mehr als schöner Wohnen“ basiert vor allem auf Interviews, die sie mit 40 Bewohnerinnen aus 9 Projekten geführt haben.

Buchbesprechung in CONTRASTE 385, Oktober 2016 und in Oya 40, September 2016.

Becker, Ruth & Linke, Eveline: Mehr als schöner wohnen! Frauenwohnprojekte zwischen Euphorie und Ernüchterung, Ulrike Helmer Verlag, 2015


Sept./Okt. 2016: Flüchtlingsrat Berlin fordert 50.000 bezahlbare neue Wohnungen pro Jahr

Am 7. September 2016 feierte der Flüchtlingsrat Berlin seinen 35. Geburtstag in der Kreuzberger Flüchtlingskirche in der Wassertorstraße.... 

Weiterlesen im MieterEcho online (08.09.2016) sowie in der Printausgabe des MieterEcho 384, Oktober 2016.

Die Forderungen des Flüchtlingsrat Berlin e.V. stehen hier online: http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/print_neue_meldungen2.php?post_id=786


Das Glossar erschien in Oya 34, September 2015. Für die neue Website BNE Brandenburg - Nachhaltigkeit interaktiv erleben habe ich es ein wenig überarbeitet und vor allem mit vielen Links zu den Einträgen versehen:

www.bne-brandenburg.de/seite/glossar/


Das Wayanad ist ein beliebtes Urlaubsziel in den Höhenzügen der Western Ghats im südindischen Bundesstaat Kerala. Dort gründete ein junger Aussteiger aus Berlin vor Jahrzehnten ein Projekt für Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind.

Beitrag in Oya 40, September 2016

Danke an Supi und Thomas für Infos + Gespräche! / Thanks to Supi and Thomas for informations and dialogue!

Beitrag als PDF-Datei mit Fotos (danke an die Oya-Redaktion!)

Article in English (thanks to Anna!)


In der nächsten Ausgabe der Oya erscheint mein Beitrag über das Gurukula Botanical Sactuary im südindischen Wayanad. Dort erblühte am 19. Juli 2016 eine Titanwurz dazu vorab ein kleiner Oya-Blogbeitrag.


Sept. 2016: Genossenschaften kreativ nachbauen?

Rechtsformen für Kollektive : Probleme und Lösungsvorschläge

Vor einem Jahr hatte ich in Contraste die Vorzüge der Rechtsform Genossenschaft für solidarisches Wirtschaften beschrieben: Contraste 372, September 2015. Jetzt stelle ich alternative rechtliche Konstruktionen zur Diskussion, denn manchen Projekten ist die Genossenschaft zu umständlich und zu teuer.

Weiterlesen in Contraste 384, September 2016

Die Grafik zum Beitrag findet Ihr HIER

Ergänzung im Beitrag Genossenschaften und Alternativen in Contraste 398, Februar 2017 (jpg)


Aug./Sept. 2016: Integrationsarbeit kann vorerst in Schöneberg bleiben - Räumungsklage bis zur Entscheidung im Bima-Prozess ausgesetzt

Obwohl die Klage der Bima gegen die Anwendung des Vorkaufsrechts im Milieuschutzgebiet noch nicht entschieden ist, wollte der ursprüngliche Erwerber der Grundstücke, die Formica GbR/Bernhard Grote, ein Integrationszentrum für Flüchtlinge räumen lassen.

Am 20. Juli 2016 wurde vor dem Landgericht Berlin die Räumungsklage gegen den Harmonie e.V. verhandelt, der seit Jahren in der Schöneberger Katzlerstraße 11 wichtige Integrationsarbeit leistet.

Weiterlesen im MieterEcho online
(13.08.2016) sowie in der Print-Ausgabe des MieterEcho 383, September 2016.


August 2016: Interview: "Ressourcen als Gemeingüter verstehen und schützen"

Jürgen Osterlänger hat mich für die Zeitschrift Ökologie und Politik, das ÖDP-Journal Nr. 171, interviewt. Unter anderem wollte er von mir wissen, was ich täte, wenn ich Wirtschaftsministerin wäre. Lest selbst ab Seite 34, das Magazin steht online.


Bericht von einer Bildungsreise der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Verein Courage gegen Fremdenhass im Juni 2016 nach Kalabrien in Dörfer, die Flüchtlinge aufnehmen - zum Beispiel Riace.


Besprechung des Ausstellungskatalogs Rettungswiderstand in Dieulefit, Band 1 der Reihe Topographien der Menschlichkeit, herausgegeben von Bernard Delpal und Anna Tüne, AJZ Verlag, Bielefeld.

Buchbesprechung in Oya 39, Juli/August 2016


Juni 2016: Orte des Willkommens in Deutschland?

Beitrag im Ausstellungskatalog Jenseits von Lampedusa - willkommen in Kalabrien, Band 2 der Reihe Topographien der Menschlichkeit. Ausstellungseröffnung war am 28.06.2016 in Regensburg.

Mehr Infos (incl. Links zu Orten des Willkommens in Deutschland): http://riace.solioeko.de/


Die Experimentdays und der neue Wohnungsbau in Berlin - Beitrag auf Stoppt den Kiezverkauf (Blog des Schöneberger Kiezpalaver) zu den Berliner Hausprojektetagen ExperimentDays vom Mai 2016.


Seit 35 Jahren pflegt ein selbstverwalteter Betrieb alte und kranke Menschen im Berliner Bezirk Schöneberg und folgt dabei einem besonderen Konzept.

Beitrag in Oya 38, Mai/Juni 2016


Mai 2016: Buchbesprechung in Oya

Mit "Saatgut" hat Anja Banzhaf ein prall gefülltes und liebevoll gestaltetes Werk verfasst.

Buchbesprechung in Oya 38, Mai/Juni 2016


Die Groth-Gruppe baut in Berlin, und versucht sich von einer PR-Agentur ein freundliches Gesicht verpassen zu lassen. Texte und Strategien für diese Agentur Stöbe entwickelt ausgerechnet der linke Künstler und Autor Markus Liske.

Beitrag im MieterEcho online mit Links zu den gelöschten Dokumenten (im Internet-Archiv), sowie in der Print-Ausgabe des MieterEcho 381, Juni 2016.


Zukunft der Genossenschaft Möckernkiez bleibt ungewiss.

Aktualisierte Fassung des Beitrags vom 02.02.2016 über die Genossenschaft Möckernkiez, in: MieterEcho 380, April 2016


März 2016: Kurzrezension

Lasst sie nicht ertrinken!

Seit Oktober 2014 betreiben mittlerweile mehr als 120 Menschen aus vielen Ländern das WatchTheMed-Alarmphone. Sie begleiten Flüchtende digital über das Mittelmeer, und haben schon Tausenden das Leben gerettet.

Kurzbesprechung HIER, veröffentlicht in Die Lupe , Zeitung des Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg der Partei Die Linke, Mai 2016, Seite 5

Direkt zum Alarmphone: alarmphone.org/de/

Broschüre Moving On - Ein Jahr Alarmphone

Ausserdem zwei kurze Videoclips:

1. Für Flüchtlinge und MigrantInnen: Erläuterung der Möglichkeiten und Grenzen des Alarmphone, sowie der konkreten Abläufe.

2. Für alle: Beschreibung der täglichen Arbeit, der technischen Methoden und politischen Ziele des Projektes.

Kampagnenzeitung März 2016: Ferries for All (Fähren für alle)


März 2016: Kurzrezension

Erfahrungen geflüchteter Frauen

Die feministische Gruppe International Women Space (IWS) hat Ende 2015 das Buch "In Our Own Words - Refugee Women in Germany tell their stories" / „In unseren eigenen Worten – Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen“ herausgegeben.

Kurzbesprechung HIER, veröffentlicht in Die Lupe, Zeitung des Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg der Partei Die Linke, Mai 2016, Seite 4

Direkt zum IWS:https://iwspace.wordpress.com/in-unseren-eigenen-worten/


März 2016: Buchbesprechung in Contraste

Die Herrschaft der Maschinen über die Menschen

Mit „Robokratie“ gibt Thomas Wagner verstörende Einblicke in Digitalisierungswelten, die auf den ersten Blick wie durchgeknallte Männerfantasien wirken, sich jedoch bei näherem Hinsehen als totalitäre Herrschaftsstrategien entpuppen....

Thomas Wagner: Robokratie – Google, das Silicon Valley und der Mensch als Auslaufmodell

Buchbesprechung in CONTRASTE 378, März 2016


März 2016: Buchbesprechung

Schöne neue Welt?

Buchbesprechung der Social-Business-Visionen im Werbeprospekt des WeQ-Institut von Peter Spiegel: WeQ – More than IQ. Abschied von der Ich-Kultur

In CONTRASTE 378, März 2016


März 2016: Buchbesprechung

Die Hamburger Professorin Gabriele Winker analysiert in "Care Revolution" zum einen die Krise der Sorgearbeit und zeigt zum anderen, wie das Sich-umeinander-Kümmern in einer Gesellschaft besser, nämlich solidarischer, organisiert werden könnte.

Buchbesprechung in Oya 37, März/April 2016


Febr. 2016: Buchbesprechung

Ein interessantes Buch, jedoch irritiert es, in welcher politischen Nachbarschaft sich der Autor mit der von ihm mitgegründete „Initiative Wirtschaftsdemokratie“bewegt.

Buchbesprechung in CONTRASTE 377, Februar 2016

Aktualisierung: Eine Rezension und die Folgen

In CONTRASTE 378, März 2016 (Seite 2)


Das Neuköllner Entmietungsunternehmen Tarsap vertreibt nun auch Mieter/innen im Schöneberger Norden

Auf ihrer Website preist die Firma Tarsap Bau- & Hausverwaltung GmbH „Penthäuser über Berlin“ an, die sie auf den Dächern ihrer Häuser in der Kulmer Straße in Schöneberg errichten möchte. Die Mieter/innen in den darunter liegenden Wohnungen leiden seit Jahren unter unzumutbaren Wohnverhältnissen.

Beitrag im MieterEcho 379, Februar 2016


Ein Modellprojekt steht auf der Kippe

Die Genossenschaft Möckernkiez möchte auf dem Berliner Gleisdreieckgelände „ein einzigartiges Modellprojekt verwirklichen: Eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage, die ökologisch, nachhaltig, barrierefrei und sozial ist.“ Wie weit das noch gelingen kann, ist fraglich.

Weiterlesen beim MieterEcho online

Der Beitrag wurde am 04.02.2016 auch auf dem Gleisdreieck-Blog veröffentlicht, und kann dort kommentiert werden.


Feb. 2016: Buchbesprechung in Contraste

Der Hamburger Arzt Bernd Kalvelage hat keineswegs – wie der Titel vielleicht nahelegen könnte – eine Anklage gegen eine Zweiklassenmedizin verfasst. Er stellt so manche vermeintliche Gewissheit radikal, von der Wurzel her in Frage.

Buchbesprechnung in CONTRASTE 377, Februar 2016


Interview mit dem Arzt Bernd Kalvelage über sein Buch »"Klassenmedizin – Plädoyer für eine soziale Reformation der Heilkunst" in Oya 36, Januar 2016.


Jan. 2016: Buchbesprechung in Oya

Unter der Leitung von Professor Jörg Friedrich haben Architektinnen und Architekten sowie Studierende der Leibniz Universität Hannover in einem Forschungs- und Entwurfsexperiment Vorschläge ausgearbeitet, wie Flüchtlinge schnell und kostengünstig untergebracht werden können.

Buchbesprechung von Jörg Friedrich, Simon Takasaki und andere (Hrsg.): Refugees Welcome - Konzepte für eine menschen­würdige Architektur

In Oya 36, Januar/Februar 2016


Jan. 2016: Kurzrezension in Oya

Das Buch möchte Menschen ansprechen, "die noch Visionen haben, die den Wert von Gemeinschaft schätzen und die einen Wert darin erkennen, dazu zu lernen."

Kurzbesprechung in Oya 36, Januar/Februar 2016


Beitrag über "Das Nest" - ein selbstgebautes Tiny House in den Berliner Prinzessinnengärten - und den Kölner Architekturwettbewerb Rachel, dessen erstes Preisträger-Kleinsthaus in Bern als Treffpunkt widerständiger NachbarInnen dient.

In Oya 36, Januar/Februar 2916.


Jan. 2016: Barcelona in Bewegung

Zwei Beiträge:

Eignen wir uns das Leben an - über die Projektemesse FESC zu Solidarischer Ökonomie im Oktober 2015) und

Widerständige Nachbarschaften in Sants - über die sozialen Zentren Can Vies und Can Batlló.

In CONTRASTE 376, Januar 2016

Mehr zu Barcelona hier: www.barcelona.solioeko.de


Jan. 2016: Buchbesprechung in Contraste

Bhutans Vorbild für ein gelingendes Miteinander.

Der Leiter des Gross National Happiness Centre (GNH) in Bhutan, Ha Vinh Tho, berichtet in dem autobiografisch geprägten Sachbuch „Grundrecht auf Glück“, das der Journalist Gerd Pfitzenmaier für ihn aufgezeichnet hat, wortreich über seinen Traumjob. Nur beim Rassismus gegenüber den Menschen aus Nepal wird er einsilbig.

Buchbesprechung in CONTRASTE 376, Januar 2016


2015: Solidarische Ökonomien

Solidarische Ökonomien – Einblicke in die Vielfalt anderen Wirtschaftens

Schriftlicher Beitrag zu meinem Vortrag am 04.11.2014 im Rahmen der Vorlesungsreihe „Probleme und Strategien reflexiver Politik“ an der Fachhochschule Erfurt, in:

Ronald Lutz, Friso Ross (Hrsg.): Sozialarbeit des Südens, Band 6: Soziale Entwicklung - Social Development, Paulo Freire Verlag, Oldenburg.


Nov./Dez. 2015: Buchbesprechungen

Kritik aus zwei unterschiedlichen Perspektiven - Während die einen fast heilslehrenartig die »grüne Wirtschaft« als Lösung aller ökologischen und sozialen Probleme propagieren, betonen andere, dass genau diese vermeintliche Lösung den Zustand verschlimmert.

Eine vergleichende Buchbesprechung von:

Kathrin Hartmann:  Aus kontrolliertem Raubbau, Blessing, 2015 und

Thomas Fatheuer, Lili Fuhr, Barbara Unmüßig: Kritik der Grünen Ökonomie, oekom, 2015

Beitrag in Oya 35, November/Dezember 2015.

Rezension "Aus Nachhaltigem Raubbau" in CONTRASTE 375, Dezember 2015.

Rezension "Grüne Ökonomie" in CONTRASTE 376, Januar 2016.


Die Wasserprivatisierung sehen Regierungen und öffentliche Versorger häufig als Ausweg aus den steigenden Infrastrukturkosten – die Wirtschaft sieht es als Geschäftsfeld der Zukunft. Viele Privatisierungen sind jedoch bereits gescheitert. Was wollen Coca Cola, Veolia, Nafta und TTiP – und wie nachhaltig ist Wasserprivatisierung?

Beitrag in factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften (Seite 43), Ausgabe 3/2015: Privat statt Staat?


Roman von Anke Stelling, Verbrecher Verlag, 2015

In Oya 35, November/Dezember 2015


Nov. 2015 (und später): Buchbesprechungen

Für seine Streitschrift verwendet Daniel Fuhrhop den Titel, unter dem er bereits als Student 1996 im Architekturmagazin Skyline des Berliner Tagesspiegel einen polemischen Beitrag veröffentlicht hatte.

Weiterlesen im Blog Wem gehört die Welt, gekürzte Fassungen in Contraste 374, Dezember 2015 und in Oya 36, Januar/Februar 2016


Veröffentlichungen zum Solikon September 2015:

"Inflationsheilige" und "Kohlrabi-Apostel" - Besprechung des Katalogs zur Ausstellung Lebensreform in Brandenburg 1890 – 1939 in Potsdam im Geschichts-Blog der RLS (Kurzfassung in Contraste 373) sowie in einer kürzer Fassung in Oya 34, September/Oktober 2015.

Im Rahmen der Wandelwoche gemeinsamer Besuch der Ausstellung am 08.09.2015, 15:30h.

taz, 4. September 2013: Gründet Genossenschaften!

CONTRASTE 368, Mai 2015: Ein Plädoyer für das Miteinander von Begeisterung und Kritik. Solidarische Ökonomie - ein weites Feld.

CONTRASTE 372, September 2015: Gemeinsame Strukturen, gemeinsame Kämpfe?

CONTRASTE 372, September 2015: Warum Genossenschaft?

Oya 34, Sept./Okt. 2015: Glossar Solidarische Ökonomie

Oya 34, Sept./Okt. 2015: Solidarisch und regional – Beim Westerwälder Initiativen- und Betriebe-Netz „WIBeN“ wird gegenseitige Unterstützung großgeschrieben – und das schon seit 30 Jahren!

Oya 34, Sept./Okt. 2015: Buchbesprechung Sin Patrón – Herrenlos. Arbeiten ohne Chefs. Instandbesetzte Betriebe in Belegschaftskontrolle – Das argentinische Modell: besetzen, Widerstand leisten, weiterproduzieren. Kollektiv Lavaca (Hrsg.), AG SPAK, 2015

Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich! 2. aktualisierte und wesentlich erweiterte Auflage.

Nach dem Solikon hat mich die Zeitung LINKS! interviewt: Diese Digitalisierungseuphorie finde ich richtig gefährlich (Oktober 2015)


Aug. 2015: Über das Privileg, eine Karriere verweigern zu können

Beitrag in dem Buch Sag alles ab! - Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik, herausgegeben vom Haus Bartleby - Zentrum für Karriereverweigerng.


Selbstbewusste Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ziehen in Indien mit einem Biodiversitätsfestival durch die Dörfer.

Beitrag in Oya 33, Juli/August 2015


Juli 2015: Venezolanische Kooperative Cecosesola in Gefahr

Es geht um die Würde der Kooperativenbewegung

Die Kooperative Cecosesola in Barquisimeto, der Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Lara, besteht seit 48 Jahren. Sie betreibt mehrere Gemüsemärkte, ein Gesundheitszentrum und ein Bestattungsinstitut. Durch eine Änderung der Steuergesetze ist nun ihre Existenz gefährdet.

Beitrag von Georg Rath (Barquisimeto) und Elisabeth Voß (Berlin) in CONTRASTE 370, Juli/August 2015, online veröffentlicht bei OYA.


Juni 2015: Kommentar zu "Sozialismus 2.0"

Zur Linken Woche der Zukunft im April 2015 hatten Katja Kipping und Bernd Riexinger ein Papier Die kommende Demokratie: Sozialismus 2.0 verfasst, und anschließend als kommentierte Broschüre veröffentlicht. Auf Seite 46 habe ich einen Kommentar beigesteuert.


Im Blog Mehring1 des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung (IFG) wurden die Thesen aus feministische studien online veröffentlicht.


Beitrag in Oya 32 über das entstehende Projekt Andere Welt in Strausberg bei Berlin.



Mai 2015: Solidarisch Wirtschaften?

Thesenpapier in feministische studien - Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, 33. Jahrgang, Mai 2015, Nr. 1

Online im Blog Mehring1


Beitrag in Oya 31 (Seite 74-76) über die Initiative Cucula, die selbstbestimmte Perspektiven mit Flüchtlingen entwickelt.


Buchbesprechung von "utopie.gemeinsam.leben das kommunebuch" vom kommuja netzwerk der politischen Kommunen, in Oya 31


März 2015: Millions Can Walk

Filmbesprechung in Oya 31 (Seite 92) von "Millions Can Walk", einem Dokumentarfilm über den "Marsch der Gerechtigkeit" von Landlosen und Adivasi (UreinwohnerInnen) 2012 in Indien.


Buchbesprechung von "Wir übernehmen - Selbstverwaltete Betriebe in Argen­tinien. Eine militante Untersuchung." von Juan Pablo Hudson, Übersetzung Alix Arnold und Gabriele Schwab, in Oya 30


Eine Reise durch eine andere Welt.

Broschüre des Projekthaus Potsdam - INWOLE, zu der ich zwei Texte beigetragen habe:

  • Anders Wirtschaften (Seite 8)
  • Keimformen anderen Wirtschaftens (Seite 10)

Dez. 2014: Legal und lecker essen

Der Kooperativenverband „Libera Terra“ (Befreites Land) vertreibt die mafiafreien Produkte seiner Mitglieder. In Deutschland können sie bisher vor allem in Weltläden gekauft, oder direkt beim Fair-Handelszentrum Rheinland bestellt werden.

Beitrag in Contraste 363, Dezember 2014


Neoliberal oder emanzipatorisch? Bedingungsloses Grundeinkommen als Bestandteil solidarischer Ökonomie

Es gibt unterschiedliche Modelle eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Daher ist die Frage, ob ein BGE einen Beitrag zu einem nicht profitorientierten Wirtschaften im Sinne solidarischer Ökonomie leisten könnte, nicht einfach mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten. Es kommt darauf an, wie dieses BGE ausgestaltet ist.

Online-Beitrag beim Netzwerk Grundeinkommen


Okt. 2014: Mein Abschied von CONTRASTE

Nach 25 Jahren habe ich die CONTRASTE-Redaktion verlassen. Als Autorin werde ich weiterhin Beiträge schreiben.

Abscheid in CONTRASTE 361, Oktober 2014


Okt. 2014: Wie alles anfing

Im Oktober 1984 erschien die erste Ausgabe der CONTRASTE, damals unter dem Namen »Wandelsblatt – Zeitung für Selbstverwaltung«.

Beitrag zum 30-jährigen Jubiläum in CONTRASTE 361, Oktober 2014.


Okt. 2014: Vom Kollektiv zur prekären Selbstständigkeit

Damals, in den 1980er Jahren, gründeten sich selbstverwaltete Betriebe, in denen die KollektivistInnen selbstbestimmt und eigenverantwortlich zusammenarbeiteten. Heute überwiegen individualisierte Formen oft prekärer Selbstständigkeit. Der Beitrag möchte einen kleinen Einblick geben in diesen Wandel der Arbeitswelt, der auch einen kulturellen Wandel darstellt.

Schöne neue Arbeitswelten in CONTRASTE 361, Oktober 2014.


Ist es nicht völlig unmöglich, basisdemokratisch eine ­Konferenz für 2500 Menschen zu organisieren? Doch, das geht!

Ein Beitrag über die Kultur der Kooperation in der Vorbereitungsgruppe der Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig, veröffentlicht in Oya 28


Beitrag in CONTRASTE 360, September 2014, zur Degrowth-Konferenz:

Heute nennen wir es Degrowth. Gesellschaft transformieren – aber wie?


Vor 15 Jahren, im April 1999, fand an der Berliner Humboldt-Universität der Kongress "Anders Arbeiten - oder gar nicht!?" statt.... Ein halbes CONTRASTE-Leben ist der Anders-Arbeiten-Kongress nun her. In dieser Zeit hat sich die Gesellschaft in einem Maße verändert, das wir uns damals auch nicht annähernd haben träumen lassen.

Aus CONTRASTE 360. September 2014.


Ein kritischer Blick auf das viel gehypte "Sharing" (Teilen).

Veröffentlicht in GEGENBLENDE - das gewerkschaftliche Debattenmagazin


Ich stehe am Strand von Tarifa, schaue aufs Meer Richtung Afrika, so nah. Zu Tausenden sind sie hier begraben – aufgebrochen voller Verzweiflung und Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa ...

Veröffentlicht in Oya 27


Im Bezirk Kreuzberg, in bester Berliner Innenstadtlage, soll ein ehemaliges Kasernengelände verkauft werden. Ein Bündnis stadtpolitischer Initiativen und selbstverwalteter Projekte verlangt ein Moratorium für den Verkauf und möchte statt dessen selbst ein Konzept für das Gelände entwickeln.

Veröffentlicht in CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation 358/359 - online lesen bei www.gemeingut.org


Juli 2014: Im Sinne von Degrowth anders Wirtschaften

Beitrag zum GAP (Group Assembly Process) der Degrowth-Konferenz vom 02.-06.09.2014 in Leipzig / Stirring paper for the Degrowth Conference, Arbeitsgruppe "Solidarity Economy, Cooperatives and Social Business":


Wahrscheinlich ist den meisten aufgeklärten Mitmenschen bewusst, dass zunehmend  landwirtschaftliche Flächen von Konzernen und Anlagegesellschaften aufgekauft werden. Sie legen dort profitable Monokulturen an, vor allem mit Pflanzen zur Gewinnung von „Bio“-Energie und Futtermitteln. Auch die zerstörerischen Folgen dieses Landgrabbing sind weitgehend bekannt: Durch intensivste Bewirtschaftung mit schweren Maschinen...

Veröffentlicht in Oya 26


Lange Zeit galten Genossenschaften als kompliziert, teuer und etwas verstaubt. Noch heute ist es eher selten, dass in Ratgebern zur Unternehmensgründung diese Rechtsform überhaupt vorkommt. Aber in den aktuellen Diskussionen um enkeltaugliches und globalverantwortliches Wirtschaften, um Postwachstum und Klimaschutz, haben Genossenschaften mittlerweile wieder einen festen Platz. Mitunter wird aber recht Unterschiedliches darunter verstanden...

Veröffentlicht in GEGENBLENDE - Das gewerkschaftliche Debattenmagazin


2013: Anders Arbeiten - aber wie?

Beitrag über "Ansätze guter und geschlechtergerechter Arbeit und Arbeitsverteilung in selbstverwalteten Betrieben und Projekten" (Seite 91) in Christine Rudolf, Doreen Heide, Julia Lemmle, Julia Roßhart, Andrea Vetter (Hrsg.): Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren. Ein Werkstattbuch aus der Attac-Gender AG, VSA Verlag, Hamburg, 2013.


Buchbesprechung von "Die Mitmachfalle - Bürgerbeteiligung als Herrschaftsinstrument" von Thomas Wagner in CONTRASTE 351


Nov. 2013: Alles umsonst?

Nichtkommerzialität – Selbstorganisation – Selbstausbeutung?

Nichtkommerzialität ist ein häufig formulierter Anspruch in selbstorganisierten Projekten, Gemeinschaften und Unternehmungen solidarischen Wirtschaftens. Aber was ist eigentlich damit gemeint, und welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglicherweise damit verbunden?

Beitrag in CONTRASTE 350, November 2013.


Okt. 2013: Albtraum Gemeinschaft

In dem Film "Meine keine Familie" beschreibt Paul-Julien Robert seine Kindheit in der AAO-Kommune Friedrichshof bei Wien. Dort war emotionale, körperliche und sexuelle Gewalt an der Tagesordnung.

Filmbesprechung in Contraste 349, Oktober 2013.


15.03.2013: Bitte mehr Fragen

Eine Replik auf »Wie wir leben wollen« von Martin Birkner und Ingo Stützle:
Schön, dass ak einen Schwerpunkt zum Kongress »Solidarische Ökonomie« herausgegeben hat. Getrübt wird meine Freude dadurch, dass ausschließlich Männer den Schwerpunkt gestaltet haben. Sicher ist auch alternatives, solidarisches oder wie auch immer sich bezeichnendes anderes Wirtschaften männlich dominiert, ebenso wie die herrschende Ökonomie. Aber von einer linken Zeitung wünsche ich mir natürlich Sensibilität im Umgang damit.

Beitrag in ak 581, 15.03.2013.


In selbstorganisierten Gruppen stehen die gemeinsamen Ziele und die Inhalte der Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten richtet sich darauf, WAS sie miteinander tun. Für das Gelingen der Kooperation ist jedoch das WIE, also die Art und Weise der Zusammenarbeit, von entscheidender Bedeutung.

Beitrag in CONTRASTE 340, Januar 2013 - Auszug aus workstation ideenwerkstatt berlin e.V.: von grasmöbeln, 1€-jobs und anderem


Warum ausgerechnet Schreiben?

Manchmal frage ich mich, was ich da eigentlich tue, wenn ich mal wieder einen langen Abend am Computer verbringe und um Worte ringe, oder Artikel anderer AutorInnen bearbeite. Satt und komfortabel im Warmen bei einem Glas Rotwein. Kann ich es vor mir selbst verantworten, unzählige Stunden meines Lebens so behaglich zu verbringen, nur um mit dem Ergebnis die Lebenszeit anderer – der LeserInnen – zu beanspruchen? Ist das mein Beitrag zur dringend notwendigen Veränderung der Welt? Wie eitel und selbstbezogen ist meine Schreibe? Rückzug und Besserwisserei, oder Engagement und Intervention? Kann ich schreibend – oder redend, wenn ich als Referentin eingeladen werde – gesellschaftliche Verhältnisse verändern?

Beitrag im Buch zur Linken Medienakademie (LiMA) 2011:

Vom Sinn des Schreibens und vom Wunder CONTRASTE

Beitrag in: Franziska Dähn / Bernd Hüttner / Christoph Nitz (Hrsg.): Grenzenlose Medien. Gegen-Öffentlichkeit, VSA Verlag, Hamburg, 2012


2012: Solidarische Ökonomie als Alternative zur Wachstumswirtschaft

Beitrag in: Wirtschaft ohne Wachstum?! Notwendigkeit und Ansätze einer Wachstumswende, Arbeitsbericht 59-2012 des Institut für Forstökonomie der Uni Freiburg.

Das Buch steht vollständig online, mein Beitrag "Solidarische Ökonomie als Alternative zur Wachstumswirtschaft" (grafisch illustriert) auf Seite 175.


2012: Solidarische Ökonomie als wirtschaftliche Selbsthilfe und in gesellschaftlicher Dimension

Beitrag in: Ingrid Kurz-Scherf, Alexandra Scheele (Hrsg.): Macht oder ökonomisches Gesetz? Zum Zusammenhang von Krise und Geschlecht (Arbeit – Demokratie – Geschlecht Band 16), Münster, Verlag Westfälisches Dampfboot, 2012.

Kurzfassung online (zur Attac-Konferenz "Schneewittchen rechnet ab")


2012: Kultur der Kooperation + workstation

Im Buch der workstation ideenwerkstatt berlin e.V.: von grasmöbeln, 1€-jobs und anderem AG SPAK Verlag Neu-Ulm, habe ich zwei Beiträge veröffentlicht, und die Texte in 12/2015 online gestellt:

Kultur der Kooperation - Freiräume und andere Missverständnisse (Seite 188), eine gekürzte Fassung erschien in CONTRASTE 340, Januar 2013.

und

Die workstation in den Landschaften von Selbstverwaltung und Kooperation (Seite 198)


Dez. 2012: Soziokultur und Solidarische Ökonomie?!

Seit öffentliche Mittel immer spärlicher fließen, müssen soziokulturelle Zentren und Projekte immer mehr Eigenmittel erwirtschaften. Aber Wirtschaft und Soziokultur – wie geht das zusammen? Drohen nicht die ideellen Ziele der zunehmenden Ökonomisierung anheim zu fallen?

Beitrag in Soziokultur 4-2012 (Seite 6)zum Thema "Visionen"


Protestmarsch und Camp der Flüchtlinge

Am 29. Januar 2012 hat sich der 29jährige iranische Flüchtling Mohammad
Rahsepar im Flüchtlingslager Würzburg erhängt. Als Polizist hatte er im
Iran Befehle verweigert, wurde verhaftet und gefoltert, verließ seine
Familie und suchte Schutz in Deutschland.

Beitrag in: CONTRASTE 338, November 2012.


Nov. 2012: Was Menschen zum Leben brauchen

CONTRASTE-Schwerpunkt "Gemeingüter in BürgerInnenhand", gemeinsam mit Brigitte Kratzwald:

Immer mehr Menschen wehren sich dagegen, dass ihnen ihre
Lebensgrundlagen genommen werden. Sie fordern das, was
selbstverständlich sein sollte: Die Gemeingüter gehören in die Hand der
BürgerInnen!

Aber was ist das eigentlich, diese »Hand der BürgerInnen«? Wie können natürliche
Ressourcen und Infrastrukturen der Daseinsvorsorge so organisiert
werden, dass ihre demokratische Bewirtschaftung abgesichert wird, dass
sie erhalten und gepflegt werden, und dass sie dauerhaft die Bedürfnisse
all derjenigen befriedigen können, die auf sie angewiesen sind?

Einleitungsbeitrag zum Schwerpunkt in CONTRASTE 338, November 2012


Nov. 2012: Buchbesprechung

Anleitung zum Ressourcenschutz

Dem Buch liegen zwei ältere Texte (2003 und 2008) der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom zugrunde. Herausgeberin Silke Helfrich hat diese in Abstimmung mit der Autorin bearbeitet, aktualisiert und zusammengeführt. ... Unter dem Buchtitel hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, als das, was hier zu lesen ist. Das Buch vermittelt sehr kompakt wesentliche Ergebnisse der Forschungen von Elinor Ostrom. Allerdings bleiben Begrifflichkeiten teilweise unscharf.

Buchbesprechung in CONTRASTE 338, November 2011

Elinor Ostrom: Was mehr wird, wenn wir teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter, hrsg. von Silke Helfrich, oekom München, 2011.


Nov. 2012: Wirtschaft oder Verbrechen

Unter dem Begriff der Daseinsvorsorge wird in der Regel all das verstanden, was als Lebensnotwendig gilt und bis vor nicht allzu langer Zeit in öffentlicher Hand war, nun aber zunehmend der Privatisierung anheim fällt ...

Kolumne elis.corner in CONTRASTE 338, November 2012


Vom Sinn des Schreibens und vom Wunder CONTRASTE - Manchmal frage ich mich, was ich da eigentlich tue, wenn ich mal wieder einen langen Abend am Computer verbringe und um Worte ringe, oder Artikel anderer AutorInnen bearbeite, satt und komfortabel im Warmen bei einem Glas Rotwein.

Beitrag in CONTRASTE 337, Oktober 2012, gekürzte Fassung des Beitrags Vom Sinn des Schreibens und vom Wunder CONTRASTE in Franziska Dähn / Bernd Hüttner / Christoph Nitz (Hrsg.): Grenzenlose
Medien. GegenÖffentlichkeit
, VSA Verlag, Hamburg, 2012.


Die kapitalistische Wirtschaftsweise mit ihren vielfältigen Krisen verliert ihre Legitimation. Jedes Jahr sterben weltweit Millionen Menschen an Hunger, in Ressourcenkriegen und Kämpfen um Land, auf der Flucht vor Perspektivlosigkeit, Elend und Krieg. Die Krisen zeigen das hässliche Gesicht einer Wirtschaftsweise, der es nicht darum geht, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, sondern Gewinne zu erwirtschaften.

Online Beitrag zur Tagung der Attac AG Gender "Schneewittchen rechnet ab" am 03.11.2012 in Berlin, Auszug aus: meinem Beitrag "Solidarische Ökonomie als wirtschaftliche Selbsthilfe und in gesellschaftlicher Dimension" in: Ingrid Kurz-Scherf, Alexandra Scheele (Hrsg.): Macht oder ökonomisches Gesetz? Zum Zusammenhang von Krise und Geschlecht (Arbeit – Demokratie – Geschlecht Band 16), Münster, Verlag Westfälisches Dampfboot, 2012.


In den Nischen großer Städte wie Berlin gedeiht seit Jahren eine vielfältige Kultur der Kooperation und Selbstbestimmung. Sie ist von Widersprüchen geprägt, aber sie wächst weiter.

Wem gehört die Stadt?

Beitrag in Oya 16, September/Oktober 2012.


August 2012: Solidarische Ökonomie

Eine Wirtschaftsweise, die vorrangig auf maximale Renditen für das eingesetzte Kapital setzt, verliert in der Krise mehr und mehr an Legitimation. Geld ist ein Mittel zum Zweck, nicht mehr und nicht weniger. Was wirklich zählt, ist all das, was Menschen zum Leben brauchen, und was sie aus den natürlichen Ressourcen mittels ihrer Arbeitskraft herstellen.

Beitrag in netzwerk 08-09/2012 (Seite 7), Magazin für Kooperation und Management des Genossenschaftsbvernband e.V. (nachgedruckt im vnw Magazin 05/12, Seite 44).


Ende 2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Berliner Stromnetz, das bisher von Vattenfall betrieben wird, aus. Der Berliner Energietisch hat ein Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Netze und für die
Produktion regenerativer Energien in öffentlicher Hand gestartet . Nun hat sich auch eine
Genossenschaft um die Konzession für den Netzbetrieb beworben.

Beitrag in CONTRASTE 333, Juni 2012, Nachdruck in anti atom aktuell Nr. 229, November 2012.


Für mich war dies eins der wichtigsten Bücher des letzten Jahres, denn
ich habe einiges Neues gelernt. Bisher hatte ich nur mitunter ein vages
Unwohlsein in Diskussionen um direkte Demokratie, mir schien der Diskurs
oft elitär. Die häufigen Aufforderungen, mich für einen bundesweiten
Volksentscheid einzusetzen, empfand ich als unangenehm bedrängend und
habe mich deshalb verweigert....

Buchbesprechung CONTRASTE 332, Mai 2012

Thomas Wagner: Demokratie als Mogelpackung. Oder: Deutschlands sanfter
Weg in den Bonapartismus, PapyRossa Verlag, Köln 2011.


April 2012: Buchbesprechung

Endlich ist es da – das Buch über die legendäre, seit 45 Jahren bestehende Kooperative Cecosesola in Venezuela. Ein Dach über Hunderten von kleineren und größeren Kooperativen mit Tausenden Mitgliedern, die Zigtausende Menschen vor allem mit Gemüse und Gesundheitsleistungen versorgen.

Buchbesprechung in CONTRASTE 331, April 2012 (pdf) und online bei der Buchmacherei.

Cecosesola: Auf dem Weg. Gelebte Utopie einer Kooperative in Venezuela, Die Buchmacherei, Berlin 2012.


April 2012: Frauentag und Girl's Day

Meine Kollegen (ostsozialisiert) haben mir (westsozialisiert) zum Internationalen Frauentag Blumen geschenkt – schön! Und als ich mich abends mit meiner besten Freundin zum Essen getroffen habe, überreichte mir eine freundliche junge Frau von der Linkspartei am U-Bahn-Ausgang eine rote Rose. Wahrscheinlich hätte ich nicht weiter darüber nachgedacht, wenn ich nicht zufällig – auf der Suche danach, was sich in Sachen Genossenschaftsperspektive der Schlecker-Frauen tut – auf der Website meiner Gewerkschaft ver.di gelandet wäre ...

Kolumne elis.corner über Blumen zum Frauentag, anachronistische Frauenbilder bei ver.di und die Sprengung der Ketten repressiver Geschlechtszuschreibungen in CONTRASTE 331, April 2012.


März 2012: Buchbesprechung

Wer meint, Frieden und Umweltschutz seien ausschließlich Themen der Linken und Alternativen, und Staatskritik oder Feminismus seien selbstverständlich fortschrittlich und emanzipatorisch, der oder die wird dies nach der Lektüre dieses Buches etwas differenzierter sehen. Kaum ein Politikbereich ist davor geschützt, von rechts adaptiert zu werden. Viele Ziele, Forderungen und Aktionsformen der Linken werden ebenso von Rechten verwendet.

Buchbesprechung in CONTRASTE 330, März 2012.

Regina Wamper / Helmut Kellershohn / Martin Dietzsch (Hg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien
der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen, UNRAST-Verlag, Münster, Edition Diss, 2010.


März 2012: Selbstermächtigung

Die Zunahme von Bürgerbegehren, Occupy und die neue Lust am Selbermachen weisen darauf hin, dass immer mehr Menschen das Bestehende in Frage stellen, aufbegehren und versuchen, ganz konkret an ihren Lebensverhältnissen etwas zu ändern.

Kolumne elis.corner über widerständiges Selbermachen, Missbrauch und Mutmachendes in CONTRASTE 330, März 2012.


Febr. 2012: 12 Jahre PPP - eine Katastrophe

Überall leidet die öffentliche Hand unter fehlenden Haushaltsmitteln bei gleichzeitig notwendigen Ausgaben. Vor allem Investitionen in bauliche Infrastrukturen sind kaum noch finanzierbar. Da scheinen Partnerschaften mit Privatunternehmen die Rettung zu sein. Die Privaten übernehmen für einen längeren Zeitraum – in der Regel für 30 Jahre – öffentliche Infrastrukturen wie Schulen, Straßen und Brücken, Schwimmbäder, Theater und Veranstaltungshallen, Rathäuser und Gefängnisse.

Beitrag in CONTRASTE 329, Februar 2012.


Febr. 2012: Die große Plünderung

Nun  windet  sich der Wulff, und bei jeder Windung kommen neue Unappetitlichkeiten  ans Licht. Keine Sorge, ich werde den kostbaren  Platz  in  CONTRASTE  nicht  damit  füllen, das  alles  breit  zu  treten.  Wulff  ist  der  Prototyp  des Homo Oeconomicus – ein Mensch, der nur ein einziges Ziel verfolgt: seinen persönlichen Vorteil.

Kolumne elis.corner über die Schere zwischen denjenigen, die sich bereichern, und denen, die verarmt werden in CONTRASTE 329, Februar 2012.



Febr. 2012: Kultur der Kooperation

Wie immer in Krisenzeiten nimmt das Interesse an alternativen Wirtschaftsformen zu. Welche Erfahrungen wurden in der Vergangenheit gemacht, und welche Projekte gibt es heute? Was sind ihre gesellschaftlichen Funktionen, und wie können sie kooperieren, um gemeinsam stärker zu werden?

Einleitungsbeitrag zum Schwerpunkt Solidarische Ökonomie in CONTRASTE 329, Februar 2012.


Der Beitrag lud ein zu einem Workshop auf der Linken Medienakademie (LiMA) im März 2012, aus dem die Radiosendung Geld oder Leben entstand.

Beitrag in CONTRASTE 328, Januar 2012.


2012 könnte das Jahr werden, das
mehr und drastischere Einschnitte in unsere Lebensverhältnisse bringt,
als wir uns das bisher vorstellen konnten. Die Zustände in Griechenland
könnten das Vorspiel zur Abschaffung unverdienter Wohlstandsprivilegien
in ganz Europa sein – allerdings nicht im Zuge globaler Gerechtigkeit,
sondern ganz im Gegenteil als Folge einer ungerechten, auf
Gewinnmaximierung ausgerichteten und zunehmend spekulativen globalen
Ökonomie.

Kolumne elis.corner Über Helden und den Zusammenbruch des Kapitalismus in CONTRASTE 328, Januar 2012


Der Kapitalismus scheint in seinen Grundfesten erschüttert, zumindest was seine Glaubwürdigkeit und sein Wohlstandsversprechen für breite Bevölkerungsschichten in den privilegierten Weltregionen angeht. Höchste Zeit also, die Chance zu nutzen, die sich aus den multiplen Krisen ergibt, und die real existierenden ökonomischen Alternativen sichtbar zu machen.

Beitrag in CONTRASTE 327, Dezember 2011.


Beitrag zur Vorbereitung des Forum Solidarische Ökonomie im März 2012 in Kassel, insbesonder mit Blick auf die Initiative zur Gründung eines "Netzwerk Solidarische Ökonomie" in CONTRASTE 326.


EUROPÄISCHES NETZWERK SOLIDARISCHE ÖKONOMIE (SÖ)

Vom 8. bis 10. September 2011 trafen sich in Barcelona Menschen aus verschiedenen solidarwirtschaftlichen Netzwerken zur Gründung eines gemeinsamen europäischen Netzwerks. Dieses versteht sich als Teil des internationalen RIPESS – Réseau Intercontinental de Promotion de l’Économie Sociale et Solidaire.

Die Einladung von TeilnehmerInnen aus Deutschland nach Barcelona erfolgte über die Attac AG Solidarische Ökonomie und die Initiative zur Gründung eines Netzwerk Solidarische Ökonomie. Elisabeth Voß und Giuliana Giorgi (beide sowohl in der Attac AG SÖ als auch in der Netzwerk-Initiative) nahmen am Gründungs-Kongress des europäischen RIPESS in Barcelona teil.

Beitrag in CONTRASTE 326, November 2011


Mit dem großen Kongress »Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische
Ökonomie im globalisierten Kapitalismus« im November 2006 in Berlin ist
es gelungen, den bis dahin in Deutschland eher unbekannten Begriff
»Solidarische Ökonomie« in politische und fachliche Diskussionen um eine
notwendige andere Ökonomie einzubringen. Am 7./8. Oktober 2011 trifft
sich in Kassel eine Initiative zur Gründung eines »Netzwerk Solidarische
Ökonomie« in Deutschland, wo auch wieder die Frage nach einer Definition
für »Solidarische Ökonomie« diskutiert werden wird.

Diskussionsbeitrag in CONTRASTE 325, Oktober 2011.


Okt. 2011: Buchbesprechung

Recht für Selbsthilfegruppen

Der Ratgeber entstand aus der Praxis des Selbsthilfezentrums München. ... Die Autorin betont, dass es sich bei Selbsthilfegruppen in der Regel nicht um Vereine handelt – weder um eingetragene noch um nicht eingetragene – sondern um ganz eigene Organisationsformen, die formaljuristisch als »Gesellschaft des bürgerlichen Rechts« verstanden werden können, wobei die Übergänge zum nicht rechtsfähigen Verein fließend sein können.

Buchbesprechung in CONTRASTE 325, Oktober 2011

Selbsthilfezentrum München (Hg.), Renate Mitleger-Lehner: Recht für Selbsthilfegruppen, AG SPAK Ratgeber, Neu-Ulm, 2010, 112 Seiten, 16 EUR


Okt. 2011: Buchbesprechung

Le Grand Magasin

Im Rahmen eines Kunstprojekts eröffnete 2008 im Berliner Stadtteil Neukölln ein »Modellkaufhaus für genossenschaftlich produzierte Waren aus Europa«. Dieses kleine, temporäre Kaufhaus, mit dem schönen Namen »Le Grand Magasin« präsentierte Waren, die nicht in erster Linie über ihre Produkteigenschaften definiert waren, sondern über den Kontext, in dem sie hergestellt wurden. Alles dort Angebotene stammte aus genossenschaftlicher Produktion.

Buchbesprechung in CONTRASTE 325, Oktober 2011

Kulturamt Berlin-Neukölln (Hg.): Le Grand Magasin. Künstlerische Untersuchungen zum Genossenschaftsmodell / Artistic Research into the Cooperative Model, AG SPAK Bücher, Neu-Ulm 2010, 216 S., 22 EUR


Wie eine Postwachstumsgesellschaft aussehen könnte, kann heute niemand vorhersagen. Vermutlich wird es sehr unterschiedliche Ausprägungen geben, je nachdem, auf welche Art und Weise die Transformation von einer rücksichtslosen, auf Konkurrenz und Gewinnerzielung basierenden Wachstumsökonomie hin zu einer Wirtschaftsweise, die sich am Erhalt der Natur als Lebensgrundlage aller Menschen auf dieser Erde orientiert, stattfindet.

Online-Beitrag im Postwachstumsblog.


Gedanken nach der großen Anti-AKW-Demo am 28. Mai 2011.

elis.corner in CONTRASTE 322/323, Sommer 2011


Die Einsicht, dass das herrschende Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen weltweit zu befriedigen, und dass es die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zerstört, verbreitet sich. »Solidarische Ökonomie« wird zunehmend als Alternative diskutiert.

Strategische Überlegungen zur gesellschaftlichen Transformation in CONTRASTE 316, Januar 2011.


Seit 2001 vertreibt ein dezentrales Kollektiv eine ganz besondere Cola:
Premium Cola ist ein korrektes Produkt, das heißt sie hat einen hohen
Koffeingehalt für den ultimativen Kick. Und sie wird unter korrekten
Bedingungen hergestellt und vertrieben, das heißt ohne Gewinnerzielung
und konsequent selbstverwaltet. Das Kollektiv, dessen Mitglieder
bundesweit verstreut leben, produziert nicht selbst, sondern managed ein
ausgefeiltes Betriebssystem.

Interview mit Uwe Lübbermann in CONTRASTE 316, Januar 2011.




2010: Beiträge zur Linksreformismus-Tagung 2011

Zur Tagung Mit Linksreformismus aus der Krise vom 04.-06.02.2011 im Bildungs- und Begegnungszentrum “Clara Sahlberg” in Berlin am Wannsee habe ich einen Beitrag eingereicht und dazu auf der Tagung im Track #4 Governance: Lokal & Institutional diskutiert:

Vorschlag für ein politisches Projekt: "Ermutigung zur Umsetzung Solidarischer Ökonomien: Anders Wirtschaften ist möglich!" Solidarische Ökonomie als Praxisfeld und Transformationsstrategie


Buchbesprechung in CONTRASTE 313, Oktober 2010:

Monika Pinski: Die Insolvenz der Ökobank Frankfurt – Ursachen und Folgen – Eine betriebswirtschaftliche Auswertung unter vergleichender Betrachtung der UmweltBank Nürnberg. Masterarbeit im Rahmen des MBA-Studiengangs »Sustainability management« der Universität Lüneburg, Lüneburger Schriften zum Wirtschaftsrecht, Band 9, Nomos, 2007.


Beitrag in der nd-Beilage neuland Nr. 09/2010 vom 27.08.2010, Seite IV.


Je mehr die gewinnorientierte Wirtschaftsweise an ­Legitimation verliert, desto stärker rücken Genossenschaften ins öffentliche Bewusstsein:

Gemeinsam mehr erreichen - Genossenschaften als Teil einer solidarischen Wirtschaft

Beitrag in Oya 3 , Juli/August 2010.


Das »Dessauer Modell« basierte auf insgesamt 4 Regionalgesellschaften, die seit August 2001 in Dessau gegründet wurden. Unternehmerring, Verrechnungskonten, Regionalgeld, Regiocard, Tauschring, Regionalladen, ein eigenes Gebäude, Feste, Märkte, Konferenzen. Im Sommer 2009 mussten 3 der 4 Gesellschaften Insolvenz anmelden. Damit ist der erste Anlauf erst einmal gescheitert.

Interview mit Rolf Walther aus Dessau in CONTRASTE 309, Juni 2010.


Interview mit Christian Sternberg über die Zusammenarbeit von Freelancern in der Genossenschaft "MedienDenkFabrik" in Hamburg.

Beitrag in CONTRASTE 308, Mai 2010


Unter verantwortungsvollem Konsum wird gemeinhin verstanden, dass
Produkte ökologisch hergestellt und die ProduzentInnen gerecht entlohnt
werden. Importierte Waren sollen fair gehandelt und selbstverständlich
nicht mit Kinderarbeit hergestellt werden. Aber was wird dann aus den
arbeitenden Kindern?

Beitrag in CONTRASTE 305, Februar 2010


1985 erschien »Das Projekt A« von Horst Stowasser. Ein
Zusammenschluss von selbstverwalteten wirtschaftlichen Betrieben,
sozialen Einrichtungen und politischen Initiativen sollte entstehen, der
zum einen für die Beteiligten ein Stück der großen Utopie vom Leben in
Solidarität und Freiheit erlebbar machen würde, zum anderen – beginnend
in einer westdeutschen Kleinstadt – modellhaft weitere solcher Projekte
anstoßen könnte.

Beitrag in CONTRASTE 305, Februar 2010.


2009: Gemeinsam wohnen und arbeiten

Elisabeth Voß: Gemeinsam wohnen und arbeiten – Kommunen und andere selbstorganisierte Lebensgemeinschaften, in: H. J. Degen, J. Knoblauch: Anarchismus 2.0, Schmetterling Verlag, Stuttgart 2009 (ein Teil meines Textes findet sich in der Online-Leseprobe).


2008: Beiträge zum Kongress Solidarische Ökonomie

In der Dokumentation des Solidarische Ökonomie Kongresses vom November 2006 in Berlin habe ich 2 Beiträge veröffentlicht:

  • Solidarische Ökonomien als Alternativen zum Neoliberalismus (Seite 62)
  • Solidarische Alternativen in der Gesundheitsversorgung (Seite 90)

Die Doku steht vollständig onlin : Sven Giegold / Dagmar Embshoff (Hrsg.): "Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus", VSA Verlag, Hamburg 2008


2008: Wirtschaftliche Selbsthilfe gegen Armut und Ausgrenzung?

Buchbeitrag zu Genossenschaftsgründungen durch Erwerbslose:

  • Wirtschaftliche Selbsthilfe gegen Armut und Ausgrenzung? (Seite 218)

Online in: Jürgen Klute, Sandra Kotlenga (Hg.): Sozial- und Arbeitsmarktpolitik nach Hartz. Fünf Jahre Hartzreformen: Bestandsaufnahme - Analysen - Perspektiven, Universitätsverlag Göttingen, 2008.


Auch hierzulande sind immer häufiger Menschen zu beobachten, die Müll aufsammeln oder in Mülleimern nach Verwertbarem suchen. Meist suchen sie Pfandflaschen, aber ich habe auch schon gesehen, wie jemand ein Stueck Brot vom Boden aufhob, oder Reste von stehen gelassenen Tellern ass. Wir fangen erst langsam an, uns an den Anblick von Armut und Hunger zu gewöhnen. In anderen Laendern ist das längst Alltag.

Beitrag über Catoneros (Argentinien) und Catadores (Brasilien) in CONTRASTE 266, November 2006.


Beitrag zum BUKO-Kongress im Mai 2004 in Kassel - Forum Arbeit und soziale Reproduktion

In CONTRASTE 243, Dezember 2004



Das Jahrbuch berichtet über aktuelle Entwicklungen des Wirtschaftens jenseits von marktwirtschaftlicher Profitorientierung und staatlicher Bürokratie. Ausgangspunkt ist die Frage, wie anderes, selbstorganisiertes, nicht von den Verwertungsinteressen der Kapitaleigner geleitetes Wirtschaften heute aussehen kann.

Waldemar Schindowski, Elisabeth Voß (Hrsg.): Jahrbuch nachhaltiges Wirtschaften, AG SPAK Bücher Neu-Ulm, 2001.

Das Buch steht hier vollständig online (über das Inhaltsverzeichnis sind die Beiträge online lesbar).

Die Idee zu diesem Jahrbuch ist entstanden aus Diskussionen im Rahmen des "Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie" (TAK AÖ). Ausgangspunkt ist die Frage, wie anderes, selbstorganisiertes, nicht von den Verwertungsinteressen der Kapitaleigner (Shareholder value) geleitetes Wirtschaften heute aussehen kann.

Leider blieb es aus zeitlichen Gründen bei dieser ersten Ausgabe.


Febr. 1998: Nachruf auf Rudolf Bahro

Rudolf Bahro ist tot

Am 5. Dezember 1997 ist Rudolf Bahro gestorben. Der 1935 geborene Philosoph war in der DDR Wirtschaftsfunktionär der SED. Er kam ins Gefängnis, nachdem 1977 im Westen "Die Alternative - Zur Kritik des real existierenden Sozialismus von ihm veröffentlicht worden war. ...

Doch was bleibt: "das Ganze ist das Falsche". Wie er das darlegen konnte hat mich beeindruckt, hat mir Denkanregungen gegeben, die ich nicht missen möchte.

Beitrag in Contraste 191, Februar 2019


1996: Beiträge im KommuneBuch

Im ersten KommuneBuch habe ich 2 Beiträge geschrieben:

  • Was ist eine Kommune? (Kapitel 1, Seite 17)
  • Wege, Umwege, Irrwege.... Ein Versuch über die Sehnsucht (Kapitel 2, Seite 69)

Das Buch steht kpl. online: Kollektiv KommuneBuch:  Das KommuneBuch, Werkstatt Verlag, Göttingen 1996.


Sommer 1996: Zu einer Max Otto Bruker Veranstaltung

Elisabeth Voß: Aktionen "gewaltbereiter, gesellschaftsschädigender Elemente". Aktion gegen Bruker in Neustadt/Weinstraße, in: ÖkoLinx 23, Sommer 1996.



1995: In einer Kleinstadt selbstverwaltet, ökologisch und libertär leben

Buchbeitrag zum Projekt A / WESPE (Werk selbstverwalteter Projekte und Einrichtungen in Neustadt/Weinstraße:

  • In einer Kleinstadt selbstverwaltet, ökologisch und libertär leben.

Erschienen in: B. Flieger, B. Nicolaisen, R. Schwendter: Gemeinsam mehr erreichen, AG SPAK Verlag, München 1995.