Elisabeth Voß

Dipl. Betriebswirtin (FH) und Publizistin, Berlin

Fotos

 

Neben meiner inhaltlichen Arbeit fotografiere ich auch gerne und ziemlich viel. Ich freue mich, dass ich nun schon die dritte Fotoausstellung im Cafe der Regenbogenfabrik habe. Die erste war naturstrukturen01 im Frühjahr 2014, dann über den Jahreswechsel 2015/16 die Indien-Bilder einer Reise Anfang 2015, und nun die dritte:

Am Freitag, 24. März 2017 um 19 Uhr fand die Vernissage statt, mit Bildern einer Reise im Sommer 2016 nach Süditalien: Solidarisches Kalabrien. Lesen könnt Ihr darüber in meinem Reisebericht, weitere Infos gibt es hier: www.riace.solioeko.de

Die Kalabrien-Fotos hängen bis zum 18. Mai, die Finissage ist am Mittwoch, 17. Mai 2017.


Von meiner Indien-Reise Anfang 2015 habe ich viele Bilder mitgebracht und freue mich, dass ich einige davon im RegenbogenCafé zeigen kann.

Das RegenbogenCafé ist in der Lausitzer Straße 22a, 10999 Berlin-Kreuzberg (zwischen Reichenberger und Ufer, U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)

Öffnungszeiten: Mo. 13-19h, Di. bis So. 10-19h.

NEU online: eBook Indien-Bilder (pdf)

Unter anderem habe ich im südwest-indischen Ghats-Gebirge einen Botanischen Garten besucht, in dem Pflanzen vor dem Aussterben bewahrt werden. In der Nähe von Zaheerabad, auf der Deccan-Hochebene, war ich bei einem Biodiversitätsfestival und habe darüber auch in der Zeitschrift Oya geschrieben.

Am Palmenstrand von Gokarna habe ich leckeres Essen und traumhafte Sonnenuntergänge genossen, konnte und wollte gleichzeitig nicht die Augen verschließen vor der bitteren Armut, dem Müll und der ganzen Ungerechtigkeit der Welt, die hier so sichtbar wird.

Darüber berichte ich bei meiner Vernissage am 4. Dezember 2015 um 19 Uhr und bei der Finissage am Mittwoch, 27. Januar 2016.

Die Indien-Bilder hängen bis zum 28.01.2016 im RegenbogenCafé.

NEU online: eBook Indien-Bilder

Hier gibt es eine Übersicht der Bilder.

Ausstellungsplakat.


naturstrukturen01

Trotz allem auch JA-Sagen!

Vom 26. April bis 22. Mai 2014 hatte ich eine Fotoausstellung im Regenbogen Café. Im Anschluss an die Vernissage am Samstag, 26.04.2014 gab es eine Party. Die Finissage war am Donnerstag, 22. Mai 2014.

In seinem Gedicht "An die Nachgeborenen" schrieb Bertold Brecht: "Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.  Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!"

 

Aber mich faszinieren Bäume, mich faszinieren Pflanzen und Strukturen, die ich in der Natur vorfinde. Immer wieder stehe ich staunend vor diesem Zusammenspiel aus Formen und Farben, die sich kein Mensch je ausdenken könnte. Ich bewundere die Ausdruckskraft und versuche ein Gefühl zu bekommen für die Energien, die solche Schönheit hervor bringen.

 

Ein Gefühl für die Kraft einer Knospe, die mit Macht nach Entfaltung drängt, oder für den Selbstbehauptungsdrang noch des kleinsten Grashalms, wenn er sich durchs Mauerwerk hindurchkämpft. Aber auch ein Gefühl für die Schwäche verwelkender Blätter und den Verwesungsgeruch des Sterbens, wenn die einst so ausdrucksstarken Strukturen zerfallen, sich nach und nach ganz auflösen in der Erde, aus der Neues entsteht. Es liegt so nah beieinander....

 

Ich werde nicht über die Untaten schweigen, aber mich trotzdem an den Farben und Formen der Natur erfreuen.

 

Mit meiner ersten Fotoausstellung möchte ich Euch ein wenig zeigen von dem, was mich so fasziniert. Und ich bedanke mich bei der Regenbogenfabrik, in der ich mich fast schon zuhause fühle, für die Gelegenheit, die Fotos im Regenbogen Café zu zeigen.

Ausstellungsplakat