Elisabeth Voß

Dipl. Betriebswirtin (FH) und Publizistin, Berlin

Aktuelles

An dieser Stelle veröffentliche ich Leserinnenbriefe, Infos usw., es könnte ein Sammelsurium werden, mal sehen.

Meine aktuellen Termine und Veröffentlichungen finden sich unter gesonderten Menüpunkten.


29.11.2017: Beitrag zum Munizipalismus im nd

Unter dem Titel Rebellion der Rathäuser hat das nd heute über munizipalistische Ansätze in Berlin berichtet. Die Autorin hat mich auch dazu befragt.

Link zum nd-Artikel von Josephine Schulz

Link zu meinem Contraste-Beitrag über die Fearless-Cities-Konferenz in Barcelona


13.11.2017: Gegen Wasserprivatisierung in Griechenland

Wir fordern vom Bundestag und von der kommenden Regierung: Deutschland darf sich nicht länger als Zuchtmeister Europas aufspielen, die Privatisierung des Wassers in Griechenland muss gestoppt werden! Das war die Forderung am 13.11.2017 vor dem Brandenburger Tor.

Bericht und Fotos auf griechenlandsolidarität

und auch bei Pervolarides (GR - Link führt direkt zu fb)


21.09.2017: Wehret den Anfängen!

Jede Wahlenthaltung ist eine Stimme für die AfD - Bitte geht wählen!

Ein paar Gedanken zur Bundestagswahl 2017

Ich möchte euch motivieren, trotz Zweifeln wählen zu gehen. Hier die Gründe, warum ich wähle, und was ich mir dazu überlege:

  • Mein Privileg, wählen zu dürfen und zu können, möchte ich nicht achtlos wegwerfen (auch wenn ich es ungerecht finde, dass so viele ausgeschlossen sind), denn Rechte, die nicht genutzt werden, verschwinden eines Tages.
  • Ich möchte dazu beitragen zu verhindern, dass die AfD stärkste Oppositionspartei wird.
  • Bei meiner Wahlentscheidung konzentriere ich mich diesmal darauf, wen ich möglichst stark in der Opposition sehen möchte.
  • Meine Erststimme vergebe ich an die Person, die sich nicht erst im Wahlkampf für die Ziele einsetzt, die auch mir am Herzen liegen, sondern von der ich weiß, dass sie schon länger dafür einsteht. In manchen Bezirken gibt es mehrere solcher Direktkandidat*innen, da würde ich mich für die oder den entscheiden, wer von ihrer/seiner Partei keinen Listenplatz für den sicheren Einzug in den Bundestag bekommen hat.
  • Mit meiner Zweitstimme wähle ich die Partei, von der ich erwarte, dass sie in der Opposition am klarsten für Frieden und soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus eintreten wird. Solche Stimmen im Bundestag finde ich wichtig, auch wenn sie Entscheidungen vielleicht nicht beeinflussen können, aber allein dass sie hörbar sind, kann schon etwas bewirken im Bewusstsein der Bevölkerung. Und ohne die Köpfe und Herzen der Menschen zu gewinnen, kann ich mir auch keine gesellschaftliche Transformation vorstellen.
  • Von der Partei und der Person meiner Wahl erwarte ich, dass sie die Rechte von Bundestagsabgeordneten ausgiebig nutzen, Anfragen stellen und Einsicht in Unterlagen verlangen um politische Sachverhalte transparent zu machen, Anliegen von Basisbewegungen in Bundestagsausschüsse tragen etc., und damit außerparlamentarische Aktivitäten unterstützen.

Ich denke, es ist dem großen Ziel eines guten Lebens für alle, weltweit und auf Dauer, nicht abträglich, schon heute unter den herrschenden Bedingungen des globalisierten Kapitalismus zu versuchen, dort, wo es möglich ist, auch parlamentarisch Einfluss zu nehmen – selbstverständlich ohne sich der Illusion hinzugeben, es sei damit getan.

Also denkt doch mal darüber nach, ob Ihr nicht doch zur Wahl geht, ganz pragmatisch und trotz allem.

Langfassung lesen (pdf)

Plakate von Wolfgang Tillmanns zur Wahl (von ihm stammt auch "Nicht Wählen ist nicht neutral." oben)

Auf der Mailingliste SoliOeko des NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg hat eine Diskussion um den Wahlaufruf begonnen, die im öffentlichen Listen-Archiv nachgelesen werden kann.


05.08.2017: Verfassungsbeschwerde gegen den Staatstrojaner

Heute habe ich die Verfassungsbeschwerde von Digitalcourage gegen den Staatstrojaner unterschrieben.

Aus einer Pressemitteilung von Digitalcourage vom 27. Juli 2017:

„Staatstrojaner sind eine Hintertür in jedem unserer Smartphones und Computer, die sperrangelweit offen steht. Durch sie können staatliche Hacker und Kriminelle jederzeit einsteigen. Das haben WannaCry und NotPetya gezeigt“, sagt padeluun, Gründungsvorstand von Digitalcourage. „Wer sich das nicht gefallen lassen will, kann unsere Verfassungsbeschwerde unterstützen.“


26.05.2017: Beschwerde an den Rundfunkrat

Am 07.04.2017 forderte RBB-online auf: Wer ein sonniges und warmes Osterfest verbringen möchte, sollte sich um einen Last-Minute-Flug in den Süden bemühen

Dagegen habe ich am 10.04.2017 Programmbeschwerde beim RBB eingelegt, mit der Begründung (Kurzfassung):
1. Fehlende Trennung von Kommentar und Nachricht,
2. Unerlaubte Werbung in einem redaktionellem Beitrag,
3. Beitrag zum Verstoß gegen das Pariser Klimaabkommen,
4. Propagieren eines zerstörerischen, imperialen Lebensstils.

HIER könnt Ihr den ganzen Brief lesen.

Da mir der RBB bis heute - mehr als 1 Monat nach Einreichung meiner Beschwerde - nicht geantwortet hat, habe ich nun Beschwerde beim Rundfunkrat eingelegt.

Meinen Rundfunkbeitrag für Mai 2017 habe ich aus Protest gegen die Aufforderung des RBB zur Buchung von Flugreisen an die Kampagne zur Unterstützung der Klimaklage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE gespendet.


16.03.2017: Zum Vernetzungstreffen 25./26. März 2017 im Haus der Demokratie

Das ist nicht mein Netzwerk

Sorry, liebe Leute, aber das geht mir zu weit! Sicher wäre es gut, wenn sich die vielen Berliner Bewegungen zusammen täten, um R2G kritisch zu begleiten und Druck von unten aufzubauen, um die in den Parlamenten, auf Stadtrats- und Senatorinnenposten an ihre Versprechen zu erinnern, und eigene Forderungen zu stellen. Aber ...

Weiterlesen hier auf dieser Website oder als pdf downloaden.

Peter Nowak berichtet über das Treffen, zu dem Peter Grottian und andere eingeladen hatten: Vernetzen ohne Vernetzer


26.02.2017, 14:04h: Kommentar zum "Marshallplan mit Afrika"

Zum Online-Dialog des BMZ "Ein Marshallplan mit Afrika" habe ich einen Kommentar beigetragen:

" ... Auch mir drängte sich beim Lesen die Ähnlichkeit zum Sound der Hartz-Gesetze auf. 'Wir nehmen Afrika beim Wort' ist neokoloniale Herrenmenschen-Sprache ... Im Marshallplan werden sich widersprechende Dinge behauptet, die noch dazu im Widerspruch zum politischen Handeln stehen, ohne dass diese Widersprüchlichkeiten benannt werden. In der Psychologie gelten solche Double-Binds als mögliche Auslöser für psychotische Erkrankungen. In der politischen Kommunikation machen sie eine sinnvolle Diskussion nahezu unmöglich."

Weiterlesen: http://www.bmz.de/de/laender_regionen/marshallplan_mit_afrika/index.jsp


Ganzer Aufruf vom 17. Februar 2017 als PDF HIER

Direkt zur Spendenaktion GewerkschafterInnen für Klimaklage gegen RWE

Germanwatch (PM 26.01.2017): Der Fall Huarez:

Der Andenstadt Huaraz (Peru) droht eine Flutkatastrophe. Ursache ist die klimawandelbedingte Gletscherschmelze. Wir unterstützen die Menschen dort, ihr Recht auf Schutz von den Verursachern einzufordern.

Klimaklage gegen RWE: Peruanischer Bergführer geht in Berufung

Saúl Luciano Lliuya legt beim Oberlandesgericht Hamm Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Essen ein. Der Peruaner aus den Hochanden möchte erreichen, dass der Energiekonzern RWE anteilig für Schutzmaßnahmen vor Klimawandelfolgen in seiner Heimat aufkommt. Weiterlesen


Ich habe heute - am 14. Februar 2017 - unterschrieben. Unterschreibst Du auch?


Leserinnenbrief zum Beitrag "Wirtschaftswissenschaften vor einer neuen Evolutionsstufe?" in Contraste 388 (Januar 2017) über die Spiekerooger Klimagespräche 2016. Der Veranstalter Herr Prof. Dr. Pfriem hatte mich dazu eingeladen, dann jedoch wieder ausgeladen - weil ich es gewagt hatte, nach einem Honorar zu fragen.

Mein Leserinnenbrief wurde in Contraste 389, Februar 2017 veröffentlicht, hier als jpg



Die Freund*innen des 17. April (Via-Campesina-Tag) treffen sich am Leipziger Platz (südliches Rondell) zum Thema: Ernährungssouveränität statt Freihandel - in Afrika und überall! Aufruf online HIER

Im Film seht ihr einige von uns etwa nach der 1. Minute.


18.01.2017: Ab heute bin ich "Bürgerdeputierte"

Von der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg am 18. Januar 2017 wurde ich als Bürgerdeputierte („sachkundige Bürgerin“ gem. § 20 BezVerwG) in den Ausschuss für Stadtentwicklung gewählt. Ich arbeite dort als Parteilose mit der Fraktion der Partei Die Linke, die dort von BVV-Mitglied Christine Scherzinger vertreten wird, zusammen.


15.01.2017, 17h, Berlin: New Unions im HAU

Kurzfristig wurde ich gebeten, an der Veranstaltung mit Robin McAlpine von CommonWeal (Schottland) zum Thema Asymmetrische Union teilzunehmen. Sie findet statt im Rahmen des Events New Unions, einer künstlerischen und politischen Intervention des Studio Jonas Staal im Hebbel am Ufer (HAU).

Anschließend habe ich einen Bericht über die Veranstaltung verfasst. Einen Video-Mitschnitt (bei dem das Ende der Veranstaltung allerdings fehlt) steht auf youtube.


Bitte um Unterstützung solidarischer Projekte

Liebe Freundinnen und Freunde des solidarischen Wirtschaftens,

zum Jahresende möchte ich diejenigen von Euch, die noch etwas Geld abgeben können, um die Unterstützung von Projekten bitten, die mir besonders am Herzen liegen: Das Alarmphone rettet Flüchtlinge vor dem Ertrinken im Mittelmeer; solidarische Selbsthilfe in Griechenland organisieren zum Beispiel das Nachbarschaftszentrum Perama bei Athen und Pervolarides in Thessaloniki; die Kooperative Cecosesola in Venezuela ist von der Krise hart getroffen.

Mit diesem Link kommt Ihr zum SPENDENAUFRUF, in dem ich kurze Beschreibungen zu diesen vier Gruppen zusammengestellt habe, mit Leseempfehlungen und Links zu weiteren Infos und zu den Bankverbindungen für Spenden.

Herzliche Grüße und friedliche Feiertage

Elisabeth


11.05.2016: Einwendung gegen die Bebauung der "Bautzener Brache"

"Das Bauvorhaben 7-66 VE auf der sog. Bautzener Brache lehne ich ab, aus folgenden Gründen ... " hier weiterlesen

Dankenswerterweise haben die Betreiber der Website Friedenau Aktuell die Einwendungen einiger SchönebergerInnen HIER online gestellt.


23.03.2016: Ab heute bin ich Speakerin

Jetzt habe ich mich endlich auf speakerinnen.org registriert: "Vor zwei Jahren ging die Plattform, auf der sich Frauen* mit ihren Themen und Referenzen selbst eintragen können, an den Start. Im Februar 2016 sind bereits mehr als 1.070 Expertinnen* aus allen Fachrichtungen auf der Speakerinnen-Liste registriert und können so von Event-Organisatorinnen und -Organisatoren noch besser gefunden werden. Die Ausrede „Wir haben keine Frau für Thema XY gefunden…“ ist damit nicht länger gültig." Mehr im Speakerinnen-Blog.

Berührend, was Zoe Beck am 8. März 2016 im taz Café vortrug: Den Speakerinnen zum 2. Geburtstag

Mein Profil: speakerinnen.org/de/profiles/2031


Heute habe ich den feministischen Aufruf Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos mitgezeichnet. Denn: "Es ist für alle schädlich, wenn feministische Anliegen von Populist_innen instrumentalisiert werden, um gegen einzelne Bevölkerungsgruppen zu hetzen, wie das aktuell in der Debatte um die Silvesternacht getan wird."

Liste der Mitzeichner*innen: ausnahmslos.org/mitzeichnerinnen


23.12.2015: Einwendung gegen Braunkohlebergbau in Gubin

Die Welt spricht vom Klimaschutz und vom Kohleausstieg - und der polnische Konzern PGE will bei Gubin nahe der Grenze zu Deutschland einen neuen Tagebau eröffnen und ein Kohlekraftwerk von 2700 Megawatt bauen. Gubin ist der polnische Teil der Stadt, auf deutscher Seite heisst sie Guben.

Als Mitglied der Solargenossenschaft Lausitz eG bin ich in der Region unternehmerisch tätig und habe daher als Betroffene umfangreiche Einwendungen gegen den geplanten Tagebau erhoben. Dafür habe ich den Musterbrief der Stellungnahme der Umweltgruppe Cottbus der Grünen Liga verwendet.

Bis zum 08.01.2016 sollten die unterschriebenen und auch persönlich begründeten Einwendungen bei der Grünen Liga eingehen.

Am 11.01.2016 berichtet RBB bereits von mehr als 1.000 Einwänden (Inhalt ist online leider nicht mehr vorhanden).

RBB am 12.08.2016: Braunkohle-Pläne im polnischen Gubin vorerst gestoppt


Verfassungsbeschwerde gegen CETA

Rechtzeitig vor dem Fristablauf 15.12.2015 bin ich der Verfassungsbeschwerde von Marianne Grimmenstein-Balas gegen die Ratifizierung des CETA-Abkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada durch den Deutschen Bundestag beigetreten, indem ich ihrem Rechtsanwalt Prof. Dr. Andreas Fisahn auch in meinem Namen eine Vollmacht zur Prozessvertretung erteilt. Die Klage stützt sich auf die Verletzung demokratischer Grundrechte.


September 2015: Kongress Solikon

Am Solikon - dem Kongress Solidarische Ökonomie der TU Berlin - beteilige ich mich mit Veröffentlichtungen und Veranstaltungen.


20.06.2015: Europa.Anders.Machen.

Auf der bundesweiten Demo am Internationalen Weltflüchtlingstag hat der Tagesspiegel auch mich interviewt (Minute 1:53 - 2:06).


Zum Beitrag "Rückt das Kapital raus" von Jürgen Klute im Freitag vom 29.05.2015 habe ich einen Kommentar geschrieben, weil ich die vom Autor propagierten Infrastrukturfonds ablehne. Hier lesen


Die Berliner Woche berichtete am 01.06.2015 über einen Aushang in der Crellestraße, in dem gegen die BewohnerInnen eines Neubaus gehetzt wurde. Dazu habe ich einen Kommentar geschrieben: Hier lesen


Die taz hat über mich geschrieben: "Kollektivierung von Wohnraum erscheint angesichts von Mietsteigerung und Verdrängung als sinnvoll, aber kompliziert - gut, dass es Menschen wie Elisabeth Voß gibt."

03.07.2014, taz.plan Seite 07


18.05.2014: Ich habe mein taz-Abo gekündigt

In der Wochenendausgabe 17./18. Mai 2014 hat die taz auf Seite 42 (Seite 2 des Berlin-Teils) eine Anzeige der AfD (Alternative für Deutschland) abgedruckt. Im Anzeigentext triumphiert die AfD: "In irgendeine Ecke stellt man uns ja immer. In der hier waren wir aber noch nie."

Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Schweren Herzens habe ich mein taz-Abo gekündigt.

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Teilnahme am Allmendesalon

Am 16.05. und 18.10.2012 habe ich am interdisziplinären politischen Salon Zeit für Commons bei der Böll-Stiftung teilgenommen:

16.05.2012: Sorge tragen. Commons und Gender

18.10.2012: Tätigsein in den Commons. Jenseits von Lohnarbeit und Geschlechterhierarchie

Projektkoordinatorin und Gesprächsleiterin Silke Helfrich hat die Salongespräche dokumentiert


Auf der Oya-Website habe ich einen kritisch-solidarischen Kommentar zur Kampagne "Mit Essen spielt man nicht" veröffentlicht.