Elisabeth Voß

Dipl. Betriebswirtin (FH) und Publizistin, Berlin

Termine 2016


Solidarische Ökonomie hat viele Gesichter. Sie beschreibt Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Aspekte nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt wie die Vereinnahmung ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden konkrete Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

Vortrag und Diskussion, veranstaltet von Kost-Nix-Laden Cottbus und Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, Regionalbüro Cottbus.

Ort: quasiMONO, Erich-Weinert-Str.2, Cottbus


Terminverschiebung - das Seminar war urspr. für den 16.01. geplant, wurde aber wegen der an diesem Tag stattfindenden Demo Wir haben es satt verschoben.

Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr

Solidarische Ökonomie, Soziale Ökonomie, Commons, Degrowth – diese und viele weitere Konzepte drehen sich um die Frage, wie die Wirtschaft in einer globalisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie die Bedürfnisse vieler erfüllt, statt die Profite weniger zu vermehren. Der Workshop gibt einen kritisch-solidarischen Blick auf die vielfältigen Versuche »anderen« Wirtschaftens und will Mut machen, sich selbst an solchen Keimformen einer »anderen« Welt zu beteiligen.

Beitrag: 10 Euro inkl. Verpflegung und Getränke.

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Information und Anmeldung beim August Bebel Institut

anmeldung(at)august-bebel-institut(dot)de oder Telefon: (030) 4692-121


Finissage meiner Ausstellung im RegenbogenCafé, mit Reisebericht, unter anderem von einem Biodiversitätsfestival auf der Deccan Hochebene und einem selbstverwalteten Botanischen Garten im westindischen Ghats-Gebirge: www.indien.elisabeth-voss.de

Im RegenbogenCafé gibt es Suppe und Kuchen (auch vegan).

NEU online: eBook Indien-Bilder (PDF)


Sa., 13.02.2016, Neuruppin: Viva A Alternativa

Chancen und Grenzen solidarischer Ökonomie im ländlichen Raum

Der marktwirtschaftlichen Produktionsweise demokratische, soziale und ökologische Konzepte entgegenstellen

Auf der Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg gebe ich einen Input und biete einen Workshop an: Programm-Infos und Anmeldung


Mi. 17.02.2016, 19h, Berlin: Die Genossenschaft als Form für Solidarisches Wirtschaften

Gemeinschaftliches Wirtschaften braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch geeignete Formen.

Für selbstverwaltete Betriebe und Projekte ist die Genossenschaft in vielen Fällen eine passende Rechtsform, um dauerhaft gemeinsame Ziele gleichberechtigt umzusetzen. Genossenschaften sind nicht dafür da, maximale Gewinne zu erwirtschaften – so wie es in der herrschenden Wirtschaft üblich ist – sondern sollen die Bedürfnisse ihrer Mitglieder erfüllen. Der Genossenschaftsgedanke der gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Selbsthilfe lässt sich jedoch auch in anderen rechtlichen Formen verwirklichen.

Im Vortrag geht es um die Besonderheiten genossenschaftlichen Wirtschaftens, um die Vorzüge, aber auch um mögliche Probleme und Lösungsansätze.

Frauenzentrum Schokofabrik, 10997 Berlin, Naunynstraße 72, Seminarraum


Ob Menschen ohne Utopie leben können? Es gehört zu den menschlichen Eigenheiten, sich Zustände vorzustellen, die ganz anders sind als der eigene Alltag, vielleicht sogar anders als bisher bekannte Lebensentwürfe. Manche träumen nicht nur, sondern versuchen ihre Utopie zu leben –  aus Not, weil das Leiden am Bestehenden schmerzt, weil die Wahrnehmung gesellschaftlicher Widersprüche dazu herausfordert, oder einfach aus Lust und Freude am Neuen. In Deutschland zum Beispiel in der Lebensreformbewegung vor 100 Jahren, nach 1968 in der Alternativenbewegung, und aktuell in dem breiten Feld von Do It Yourself, Share and Repair, Commons und neuen Genossenschaften.

All dies und noch viel mehr nennen wir heute Solidarische Ökonomie – aber wer ist „wir“? Was versteht wer unter Ökonomie, und wer ist mit wem solidarisch? Der vielbeschworene Wandel hat unterschiedliche Gesichter: emanzipatorische Nischen, Widerstand gegen Privatisierungen und neue Heilslehren werfen Fragen auf und weisen auf Widersprüche hin. Lässt sich das – wie es einige erhoffen – in einer großen Konvergenz zusammenführen, um endlich die Gesellschaft zu transformieren, hin zu einer besseren, gerechteren Welt? Oder drohen – wie so oft – marktwirtschaftliche Vereinnahmungen oder Schlimmeres?

Vortrag und Diskussion beim membran-Festival, siehe auch Programm des Friedensbildungswerk Köln.


Solidarisches Wirtschaften, das primär Bedürfnisse und nicht materielles Gewinnstreben erfüllt, zeigt sich aktueller denn je in einem vielfältig bewegenden Spektrum neuer Initiativen für beispielsweise Genossenschaften, Commons, Sharing, Gemeinwohl, Solidarische Landwirtschaft, Transition u.a.m. Elisabeth Voß, Publizistin und Betriebswirtin in Berlin, hat im Herbst 2015 ihr Buch „Wegweiser Solidarische Ökonomie“ aktualisiert und neu verfasst. Es gelingt ihr mit umfassender Szene-Kenntnis, für gemeinschaftlich selbstorganisierte Wirtschaftsweisen zu begeistern und dennoch ihr kritisches Augenmerk nicht zu verlieren: wo Solidarische Ökonomie Kompromisse eingeht, Zugehörigkeiten definiert, nicht über den Tellerrand schaut oder Ideologien verbrämt. Das Buch zeigt die Bandbreite wirtschaftlicher Alternativen und ihre Entwicklung auf. Es gibt Einblicke und Orientierung in die Ansätze und Lebensformen, die ein zukunftsfähiges Wirtschaften bereits praktizieren. Im Vortrag auf Elisabeths Lesereise wird sie Ausschnitte dieses Spektrums vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.

Eine Veranstaltung von netz NRW e.V. und NETZ e.V.

Allerweltshaus, Köln-Ehrenfeld, Körnerstr. 77-79

Spenden für das AlarmPhone: 58 Euro


Solidarische Ökonomie hat viele Gesichter. Sie beschreibt Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Aspekte nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt wie die Vereinnahmung ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden konkrete Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

Veranstaltung im Regionalladen UNIKUM in 57610 Altenkirchen

Spenden für das AlarmPhone: 53 Euro

Bericht in der Rhein-Zeitung: Auch Voß hat keine Patentrezepte


Die BAG Prekäre Lebenslagen will ein gutes Leben für alle, weltweit. Auf ihrer Tagung „Land in Sicht! Alternativen jenseits des Kapitalismus“ vom 1. bis 3. April 2016 werde ich am Samstag nachmittags einen Vortrag halten zu Solidarischer Ökonomie, mit anschließender Diskussion.

Information und Anmeldung hier

Spenden für das AlarmPhone: 58 Euro


Di. 12.04.2016, Güstrow: Die neue Ökonomie des Gemeinwesens

Auf der Veranstaltung des KDA - Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt halte ich die beiden Vorträge „Solidarische Ökonomie“ und „Solidarische Ökonomie und Rahmenbedingungen“.

Information und Anmeldung hier

Spenden für das AlarmPhone: 12 Euro


Fr. 15.04.2016, 20h, Potsdam: Wegweiser Solidarische Ökonomie

¡Anders Wirtschaften ist möglich!

Solidarische Ökonomie hat viele Gesichter. Sie beschreibt Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Aspekte nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt wie die Vereinnahmung ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden konkrete Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

Vortrag und Diskussion im Buchladen Sputnik

Spenden für das AlarmPhone: 54 Euro


Sa., 16.04.2016, Berlin: Hausprojekteseminar

Rechtsformen und Finanzierung für Hausprojekte

Samstag, 16. April 2016, 11 - 18h in Berlin-Kreuzberg
Referentin: Elisabeth Voß

Veranstalter: NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation eG

Mehr Infos: www.netz-eg.de/hausprojekte

Spenden für das AlarmPhone: 41 Euro


Do. 02.06.2016, 17h, Potsdam: Wohnen in Potsdam - Grundrecht oder Luxus?

Teilnahme an der Podiumsdiskussion Wohnen in Potsdam - Unbezahlbar! Wohnst du nur oder lebst du noch?

Ort: Fachhochschule Potsdam, Großer Saal, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam

Spenden für das AlarmPhone: 24 Euro


Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr- es gibt noch ein paar Plätze!

Seit vielen Generationen organisieren sich Menschen nach dem Motto »Gemeinsam mehr erreichen« und gründen Genossenschaften. Diese wirtschaften zum Nutzen der Mitglieder, nicht für den Profit. Das Seminar möchte eine Einführung in die Praxis genossenschaftlichen Wirtschaftens geben, die Besonderheiten dieser demokratischen Rechtsform vorstellen, sowie Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Information und Anmeldung beim August Bebel Institut

Spenden für das AlarmPhone: 26 Euro


05.06.2016, 10h: Sozial- und Arbeitsmarktpolitik

In dem Workshop werden alternative Ideen und Praxen zur herkömmlichen wachstums- und gewinnorientierten Wirtschaftsweise vorgestellt und diskutiert. Es geht dabei um die Erfüllung von Bedürfnissen, um Selbstorganisation und ein würdiges Leben für alle. Neben Solidarischer Ökonomie, Commons, Care und Feministischer Ökonomie wird auch das Bedingungslose Grundeinkommen kritisch behandelt.

Workshop von 10-12h im Rahmen der BundesFrauen*InterTransKonferenz der Grünen Jugend: Ein bisschen besser ist nicht gut genug!

Konferenzreader HIER

Spenden für das AlarmPhone: 14 Euro


In der Radiosendung Neugier genügt werde ich in der Redezeit interviewt. Die Sendung kann auch online nachgehört werden. Programmübersicht HIER.


Unter Solidarischer Ökonomie wird vor allem wirtschaftliche Selbsthilfe verstanden, die Bedürfnisse erfüllen soll. Sie umfasst vielfältige Alternativen zur herrschenden Profitwirtschaft. Unterschiedliche Ansätze und Projektbeispiele werden vorgestellt und auch kritisch hinterfragt.

Vortrag und Diskussion i.R.d. Reihe Was wäre wenn? Ökonomie - Kritik - Alternativen des Freiraumkollektiv  in Kooperation mit der Rosa-Luxemburgstiftung NRW & dem AStA der FH-Münster

Spenden für das AlarmPhone: 95 Euro


Sa., 27.08.2016, Berlin: Hausprojekteseminar

Rechtsformen und Finanzierung für Hausprojekte

Samstag, 27. August 2016, 11 - 18h in Berlin-Kreuzberg

Veranstalter: NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation eG

Mehr Infos: www.netz-eg.de/hausprojekte

Spenden für das AlarmPhone: 10 Euro


Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr

Anders Wohnen – aber wie?
Hausprojekte, Baugruppen, Genossenschaften


Viele Menschen möchten gerne »anders wohnen« – in einem gemeinschaftlichen Umfeld mit Menschen, die ihren Alltag teilen und sich gegenseitig unterstützen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Doch welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für Menschen mit wenig Geld? Wie funktionieren selbstverwaltete Hausprojekte in Berlin und anderen großen oder kleineren Städten oder auf dem Land? Wie finanzieren sie sich solidarisch? Wie finden sie passende Organisations- und Rechtsformen?

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Anmeldung bis 15. August beim August Bebel Institut

Spenden für das AlarmPhone: 10 Euro


Vortrag und Diskussion in der Alten Brauerei, in Kooperation mit Attac:

09456 Annaberg-Buchholz, Geyersdorfer Straße 34

Spenden für das AlarmPhone: 1 Euro


Im sogenannten „Modell Riace“ und umliegenden Dörfern in Kalabrien/Süditalien wird versucht, durch die Aufnahme von Geflüchteten die verlassenen Bergdörfer zu beleben. Gemeinsam mit Bruno Watara (Bündnis gegen Lager) berichte ich von unserer Reise nach Riace im Juni 2016.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg im Rahmen der Wandelwoche.

Spenden für das AlarmPhone: 12 Euro

Mehr Infos hier: http://riace.solioeko.de/


Was unterscheidet die verschiedenen Konzepte für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)? Wem nützen sie und was können Fallstricke sein? Kann ein BGE einen Beitrag leisten zur notwendigen gesellschaftlichen Transformation? Welche Erfahrungen gibt es damit? Und wie könnte ein BGE emanzipatorisch, geschlechtergerecht und ökologisch tragfähig ausgestaltet werden?

Vortrag und Diskussion - Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg im Café im Kulturzentrum freiLand, Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam

Wer schon etwas darüber lesen möchte: Im Dezember 2014 habe ich beim Netzwerk Grundeinkommen den Beitrag Neoliberal oder emanzipatorisch? Bedingungsloses Grundeinkommen als Bestandteil solidarischer Ökonomie veröffentlicht.

Spenden für das AlarmPhone: 10 Euro

Die Vortragsfolien stehen HIER online (pdf).


Do. 06.10.2016: Riace - Stadt der Zukunft

Im Radio um kurz nach 8h: Geld oder Leben? Diesmal zum Thema: Riace – die Stadt der Zukunft

Über einen kleinen Ort im süditalienischen Kalabrien, in dem Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen werden und Leben ins Dorf bringen.

Ich berichte über meine Reise nach Kalabrien im morgen:magazin von Radio multicult.fm. Der Mitschnitt der sendung kann HIER nachgehört werden.

Radio multicult.fm sendet in Berlin und Umland auf der UKW-Frequenz 91,0 aus dem gläsernen Studio in der Marheineke Markthalle in Kreuzberg, und rund um die Uhr online auf: multicult.fm.

Seit März 2012 ist Geld oder Leben eine wöchentliche Radiorubrik zu Solidarischer Ökonomie

Archiv: März 2012 bis September 2015

Mehr Infos zu Riace: http://riace.solioeko.de


Oder: Wie kann Selbstorganisation gelingen?

Einen Tag lang möchten wir uns gemeinsam mit Euch mit den vielen Facetten des Miteinander in kleinen, selbstorganisierten Gruppen beschäftigen. In politischen Initiativen, Hausprojekten oder selbstverwalteten Betrieben kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Meist gilt die selbstverständliche Annahme, dass es untereinander keine Hierarchien geben soll. Das ist jedoch nicht immer so leicht zu verwirklichen.

Das Tagesseminar der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg im Projekthaus Potsdam leite ich gemeinsam mit gemeinsam mit Ulrike Pahl von Klipp & Klara

Mehr Infos HIER. Anmeldung bitte bis spätestens 30. September 2016 an: info(at)bbg-rls(dot)de Die Teilnahme ist kostenlos.

Spenden für das AlarmPhone: 53 Euro

informelle.hierarchien(at)netz-bb(dot)de



Tagesseminar von 10 bis 17 Uhr

Anders Wohnen – aber wie?
Hausprojekte, Baugruppen, Genossenschaften


Viele Menschen möchten gerne »anders wohnen« – in einem gemeinschaftlichen Umfeld mit Menschen, die ihren Alltag teilen und sich gegenseitig unterstützen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Doch welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für Menschen mit wenig Geld? Wie funktionieren selbstverwaltete Hausprojekte in Berlin und anderen großen oder kleineren Städten oder auf dem Land? Wie finanzieren sie sich solidarisch? Wie finden sie passende Organisations- und Rechtsformen?

Veranstaltung des August Bebel Institut in Zusammenarbeit mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.

Spenden für das AlarmPhone: 7 Euro


Anders Wirtschaften ist möglich!

Vortrag im Rahmen des Trotzdem!-Festival der gelebten Solidarischen Ökonomien, das vom 13. bis 23. Oktober 2016 in Halle stattfindet.

Ort: Café Feez, Franckestraße 1, 06110 Halle (Salle)

Spenden für das AlarmPhone: 41,70 Euro



Zwischen Anstellung und Einzelselbstständigkeit gibt es ein breites Feld der kooperativen Zusammenschlüsse. Manche Selbstständige arbeiten punktuell an einzelnen Projekten zusammen, mieten gemeinsame Räume oder schaffen sich solidarisch Strukturen der finanziellen Sicherung für Notzeiten. Andere gründen selbstverwaltete Betriebe, in denen sie weiterhin als formal Selbstständige tätig sind, oder sich sozialversicherungspflichtig im eigenen Unternehmen anstellen, ohne Vorgesetzte.

Workshop im Rahmen des ver.di Austauschtages für Solo-Selbstständige


Sa., 19.11.2016, Berlin: Hausprojekteseminar

Rechtsformen und Finanzierung für Hausprojekte

Samstag, 19. November 2016, 11 - 18h in Berlin-Kreuzberg

Veranstalter: NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation eG

Mehr Infos: www.netz-eg.de/hausprojekte

Spenden für das AlarmPhone: 26,00 Euro


Berlin ist die Hauptstadt der Kreativen. Das Image als kreativer Möglichkeitsraum hat die Stadt weltweit in den Fokus gerückt. Immer mehr Kreativschaffende kommen in die Stadt und versuchen ihren beruflichen Traum zu verwirklichen. Doch neben diesem Hype auf Berlin wird oft vergessen, dass die Kreativarbeiter*innen häufig unter starker Ressourcenknappheit leiden. Dies hat enormen Einfluss auf ihre Arbeits- und Lebenswelt. Zeit, Geld und soziale Absicherung sind für Solo- und Kleinstunternehmer*innen rare Güter.

Podiumsdiskussion mit:

Elisabeth Voß, Dipl. Betriebswirtin (FH), Beraterin für Solidarische Ökonomie
Laura Seifert, Kulturförderpunkt Berlin
Christophe Knoch, Sprecher Koalition der Freien Szene

Moderation: Tobias Losekandt, Kreativnetz Neukölln e.V. und Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales

Mehr Infos und ANMELDUNG HIER


Organisation und Rechtsformen für selbstverwaltete Betriebe und Projekte: Kurzvortrag und Fragerunde

Mit Rupay Dahm, Rechtsanwalt, der sich auf Arbeitsrecht und kollektive Unternehmensstrukturen spezialisiert hat, und Elisabeth Voß, Betriebswirtin/Publizistin, die sich schon lange mit Selbstverwaltung und solidarischem Wirtschaften beschäftigt.

Gemeinsam Arbeiten und Wirtschaften ist das Ziel vieler aktiver Gruppen in und um Berlin, die tiefer in das Feld der Solidarischen Ökonomie einsteigen oder umsteigen möchten. Viele dieser selbstverwaltet und solidarisch wirtschaftender Projekte stehen vor der Frage, welche organisatorische und rechtliche Konstruktionen für sie geeignet sind:

  • Wie können wir sicherstellen, dass gemeinsame Regeln auch Bestand haben, zum Beispiel Vereinbarungen darüber, wie gleichberechtigte Entscheidungen getroffen werden oder was Ausscheidende mitnehmen können?
  • Was wird im schlimmsten Streitfall auch vor Gericht anerkannt?

Eine Veranstaltung des NETZ in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Teilnahme (kostenlos) nur mit ANMELDUNG HIER

Spenden für das AlarmPhone: 37,00 Euro