Elisabeth Voß

Dipl. Betriebswirtin (FH) und Publizistin, Berlin

Projekte

Unter einem "Projekt" verstehen verschiedene Menschen ganz Unterschiedliches. Oft wird es als ein Vorhaben aufgefasst, das zeitlich begrenzt ist. Ich verwende den Begriff "Projekt" in einem weiteren Sinne, und bezeichne damit all die Zusammenhänge, in denen ich gemeinsam mit anderen aktiv bin und versuche, einen Beitrag zu leisten für eine gerechtere Welt. 

Dabei ist es mir wichtig, zumindest zu versuchen, eigene Privilegien und die Möglichkeit des eigenen Irrtums mitzudenken. Die Illusion der eigenen Grandiosität und Überlegenheit ist mir im Laufe des Lebens glücklicherweise abhanden gekommen.

Und weil diese Online-Welt nur einen kleinen Teil meines Lebens ausmacht, kann es auch mal vorkommen, dass nicht alles hier aktuell ist, dass Projekte genannt sind, in denen ich eher wenig aktiv bin, und andere fehlen, die gerade meine ganze Aufmerksamkeit fordern.

Das NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation / Kooperation

Das NETZ ist ein alternativer Wirtschaftsverband, der seinen Ursprung in den sozialen Bewegungen der 1980er Jahren hat. Seit vielen Jahren gehöre ich dem Vorstand sowohl des Bundesverbandes als auch des Landesverbandes Berlin-Brandenburg an, sowie dem Vorstand der NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg eG.

Solidarische Ökonomie in Berlin-Brandenburg

Hier gibt es viel zu tun ...

Eine Mailingliste zu diesem Thema betreue ich als Administratorin: https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/solioeko

Für das NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg und gemeinsam mit CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation (deren Redaktion ich 25 Jahre angehörte) habe ich von 2012 bis 2015 eine wöchentliche Radiosendung Geld oder Leben bei multicult.fm zu Solidarischer Ökonomie in Berlin-Brandenburg organisiert.

Am Kongress Solikon 2015 und an der Wandelwoche war ich mit einigen Veranstaltungen beteiligt.

In der solidarischen Direktimport-Initiative SoliOli arbeite ich zeitweilig mehr oder weniger aktiv mit.

Ältere Projekte und Initiativen habe ich hier erstmal weggelassen, und nur die noch aktiven Zusammenhänge benannt.

GiB - Gemeingut in BürgerInnenhand

Zum anderen, alternativen, solidarischen oder wie auch immer sich verstehenden Wirtschaften gehört ebenso das Sich-Wehren gegen die Zumutungen von Privatisierungen in all ihren Formen. Der Kampf für den Erhalt der Gemeingüter ist notwendig, damit alle am Lebensnotwendigen teilhaben können. Darum engagiere ich mich (im Moment eher passiv durch Weitererzählen etc.) bei GiB / Gemeingut in BürgerInnenhand

Stadt von unten

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) will öffentliche Grundstücke in Berlin meistbietend verkaufen - zum Beispiel ein 4,7 ha großes Gelände in Kreuzberg (die ehemalige Dragonerkaserne), drei Wohnhäuser in Schöneberg und sieben im Wedding. Dagegen regt sich Widerstand. Für das Dragonerareal will das Bündnis ein eigenes, soziales Konzept entwickeln.

Im Bündnis Stadt von unten vertrete ich das NETZ BB und GiB, im Moment eher passiv, war jedoch 2014/15 auch aktiv beteiligt.

Berliner Energietisch

Auch nach dem knapp verlorenen Volksentscheid macht der Berliner Energietisch weiter und setzt sich für eine hundertprozentige Rekommunalisierung der Berliner Stromnetze und für ein leistungsfähiges Stadtwerk zur Produktion von dezentralen regenerativen Energien ein. Beide öffentliche Unternehmen sollen demokratisch ausgestaltet sein und nach sozialen und ökologischen Grundsätzen wirtschaften.

Der Berliner Energietisch ist ein Bündnis von mehr als 50 lokalen Organisationen. Am Gesetzentwurf habe ich mitgeschrieben und das NETZ BB, Contraste und GiB am Energietisch vertreten. Seit 2015 bin ich eher passive Unterstützerin.

Bewegungsstiftung: Flüchtlingssolidarität

Als Patin unterstütze ich die Bewegungsarbeiter Bruno Watara und Hagen Kopp. Beide setzen sich für die Rechte von Flüchtlingen ein und sind darauf angewiesen, dass sie von solidarischen Menschen mit einem regelmäßigen monatlichen Betrag (ab 10 Euo) unterstützt werden.

www.bewegungsstiftung.de/bewegungsarbeiter.html